Willkommen


 


 

Verhaltensregeln zum Besuch der Gottesdienste:

Anmeldungen zu den Gottesdiensten sind auch weiterhin erforderlich, denn wir brauchen dem Staat gegenüber einen Nachweis der Teilnehmer unserer Gottesdienste!
Wir bitten für Ihr Verständnis, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl für die jeweilige Kirche, weitere Gottesdienstbesucher abweisen müssen. Dies geschieht zur Ihrer eigenen Sicherheit. Wir bitten darum den Anweisungen des Ordnungsdienstes unbedingt Folge zu leisten und Beschimpfungen zu unterlassen!

Angebot Sondergottesdienst: Wenn Sie wissen, dass zu einer bestellten Intention zu viele Menschen kommen würden und somit die Kapazität für einen öffentlichen Gottesdienst überschritten wird, machen wir Ihnen das Angebot, einen Sondergottesdienst mit Ihrer Familie zu feiern. Gerne können Sie über das Pfarrbüro dazu einen Termin mit einem der Priester vereinbaren.

 

Aktuelle Corona Regelungen ab 24.11.2021

1. Die Maskenpflicht gilt vom Betreten bis zum Verlassen der Kirche, auch während des Gottesdienstes.
Wenn Sie aufgrund einer Erkrankung davon befreit sind, ist das jeweilige Attest dem Empfangsdienst vorzulegen.

2. Dem Empfangsdienst ist vor dem Betreten der Kirche ein Nachweis über Impfung oder Genesung vorzuweisen.

3. Ungeimpfte Personen dürfen nur nach Vorlage eines aktuell gültigen, negativen Testnachweises (kein Selbsttest) am Gottesdienst teilnehmen.

4. Die personenbezogenen Daten werden auf jeden Fall vertraulich behandelt und nicht gespeichert.

5. Wir bitten Sie den Anweisungen des Empfangsdienstes Folge zu leisten!

 

 


Stärker missionarische, diakonische, synodale Kirche sein

Die Trierer Synode liegt nun schon fünf Jahre zurück, und ihre Ergebnisse warten auf die Umsetzung. Eine Herausforderung, für uns heute, vor allem, wenn wir uns zugestehen, dass die personellen Kräfte im Ehren- und Hauptamt wie auch die finanziellen Mittel abnehmen. Um strukturelle Änderungen kommen wir dabei nicht herum, wenn wir inhaltlich neue Akzente setzen wollen!
Wenn es um Fusionen von Pfarreien geht und um die Errichtung von Pastoralen Räumen, dann geht es also nicht nur um eine strukturelle Veränderung, sondern auch darum, im Nachgang zur Diözesansynode neue inhaltliche Akzente zu setzen, wie sie in den Perspektivwechseln der Synode formuliert wer-den.
Bischof Stephan hat darum in seinem Pastoralschreiben vom 24.02.2021 allen Pfarreien den Auftrag gegeben, sich bis spätestens zum Ende des Jahres 2025 innerhalb der bestehenden Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammen zu schließen, und gleichzeitig seine Absicht formuliert, Pastorale Räume zur Unterstützung der fusionierten Pfarreien zu errichten.
Die Pastoralen Räume sollen sukzessive die Dekanate mit ihren Aufgaben ab-lösen. In ihrer Zielsetzung sind sie aber so wohl strukturell als auch pastoral mehr als ein Dekanat. Sie sollen stärker die Möglichkeiten von Vernetzung in den Blick nehmen, um die Orte von Kirche und die fusionierten Pfarreien zu unterstützen und zu entlasten. Um das verwirklichen zu können, werden sie auch eine starke verwaltungstechnische Seite haben. Es wird ein Leitungsteam geben mit einem leitenden Pfarrer (Dekan) und einen Kirchengemeindeverband.
In einer Videobotschaft am 21. Juli 2021 hat der Bischof nun die Errichtung von 16 Pastoralen Räumen zum 1. Januar 2022 bekannt gegeben. Dazu gehört auch das Dekanat Wittlich, was wohl flächenmäßig mit dem neuen pastoralen Raum Wittlich übereinstimmt.
Zu dieser Entscheidung sei er nach dem Abschluss der Sondierungsphase gekommen. In der Sondierungsphase hatten von Februar bis Ende Juni 2021 diözesane und lokale Beauftragte gemeinsam mit den Steuerungsgruppen mit zahlreichen Menschen in den Gremien, Seelsorgerinnen und Seelsorgern und vielen anderen Personen und Gruppen Gespräche geführt.
Neben vielen pastoralen Themen war eine zentrale Frage, zu welchem Zeit-punkt sich die jeweiligen Pfarreiengemeinschaften gemäß dem Auftrag des Bischofs zusammenschließen, um eine neue Pfarrei zu bilden. Auch die Frage, zu welchem Zeitpunkt die geplanten Pastoralen Räume errichten werden sollen, wurde diskutiert.
Bischof Ackermann dankte allen, die sich in dieser Sondierungsphase beteiligt hatten. „37 Pfarreiengemeinschaften sind in der Anhörungsphase, um 2022 zu fusionieren. „Das ist ein sehr erfreuliches Zeichen im Blick auf das Anliegen, sich in größeren Räumen zu vernetzen und zusammenzuarbeiten.“ Die weiteren Fusionen werden dann in den kommenden Jahren bis 2025 stattfinden.
Zur Errichtung der Pastoralen Räume habe sich in der Sondierung eine Dynamik gezeigt. Viele Menschen hätten sich dafür ausgesprochen, die Räume zügig zu errichten; teils gab es konkrete Anträge. Er nehme aber auch die kritischen Einwände und Wunsch nach mehr Information und mehr Zeit sehr ernst, betonte Ackermann, und stehe zu seinem Wort vom Beginn der Sondierungsphase, die Voten vor Ort zu respektieren und diese in die Entscheidung einzubeziehen. Nirgendwo habe es 100 Prozent Zustimmung gegeben; deswegen werde die jetzt getroffene Entscheidung wahrscheinlich auch wieder Menschen enttäuschen. Aber: „Wenn wir den von der Synode eingeschlagenen Weg weitergehen wollen, eine stärker missionarische, diakonische und synodale Kirche zu sein, dann ist das aus meiner Sicht – und damit stehe ich nicht allein – der richtige Weg.“
Denn es brauche für die Pfarreien und die Orte von Kirche eine wirksame Unterstützung, „und dem soll der Pastorale Raum dienen“.
Der Bischof betonte, er freue sich, dass es „trotz der schwierigen Rahmenbedingungen des kirchlichen Lebens so viel Engagement und so viel Leidenschaft für den Glauben und die Kirche gibt, wie ich das selber auch in den letzten Monaten wieder erleben durfte“.
„Die spürbare Bereitschaft, Veränderungen anzugehen, auch wenn das in unterschiedlicher Intensität und Geschwindigkeit ist“, mache Mut. All das solle helfen, die Botschaft Jesu Christi und die Gemeinschaft der Kirche, der Jesus diese Botschaft anvertraut hat, „als Geschenk zu empfinden und dieses Ge-schenk mit anderen zu teilen“.
Als nächstes steht nun an, den Steuerungsgruppen, die sich größtenteils schon in der Sondierungsphase gebildet und bewährt haben, einen Auftrag zu geben, um die Pastoralen Räume vorzubereiten und Gespräche mit den Verantwortlichen und den Gremien zu führen; die Stellen für die Leitungsteams werden ausgeschrieben und die Teams gebildet.
Weiter finden rechtliche und verwalterische Klärungen statt: So wird es Veränderungen im Kirchenvermögensverwaltungsgesetz geben, da es für das Ge-biet des Pastoralen Raums auch einen neuen Kirchengemeindeverband geben wird.
Außerdem soll ein Statut für den Pastoralen Raum den rechtlichen Rahmen klären. Der Bischof betonte, es sei ihm wichtig, dass die Pastoralen Räume sich Schritt um Schritt entwickeln könnten. Die inhaltliche Ausrichtung lege das Synodendokument vor, das sich etwa im Rahmenleitbild für die Pfarreien und den Pastoralen Raum konkretisiere, das im Herbst veröffentlicht werde.
Auf der Ebene der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften sind die Gremienwahlen im Herbst bereits in der Vorbereitung. In den Pfarreiengemeinschaften aber, die bereits zum 1. Januar 2022 fusionieren und eine neue Pfarrei bilden, wird die Wahl Anfang 2022 stattfinden. Dazu gehören im Dekanat Wittlich die Pfarreiengemeinschaften Alftal und Mittlere Mosel
In unserer Pfarreiengemeinschaft Salmtal muss vor einer Fusion zur Stellung von Klausen als Wallfahrtsort noch intensiv beraten werden. Eigentlich aber sind wir auf pastoraler Ebene schon so weit zusammengewachsen, dass eine Fusion als nächster Schritt logisch erscheint. Da aber diese Klärung doch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, stehen bei uns zunächst die Gremienwahlen Anfang November an. Und wir hoffen, dass sich viele Ehrenamtliche in den Räten mit auf den Weg machen, die Zukunft zu gestalten.