Willkommen

 


 Das Pfarrbüro in Salmtal ist am Freitag, 07.10.2022 geschlossen!

 

 

 


 

Liebe Mitchristen, liebe interessierte Leser und Leserinnen!

In meinem Teich wächst eine Seerose. Jedes Jahr, wenn es Sommer wird, frage ich mich allerdings aufs Neue, ob sie es wohl geschafft hat durch den Winter zu kommen. Wenn ich dann in das manchmal trübe Wasser schaue, wundere ich mich erneut, wo sie denn wohl geblieben ist. Klärt sich das Wasser, so sehe ich auf einmal, wie sich ihr langer schmaler Stängel unter der Wasseroberfläche, mit einer kleinen grünen Knospe, nach oben schiebt. Welche Kraft muss so ein zartes Gewächs entwickeln, um sich gegen den Druck des Wassers nach oben zu stemmen! Hilfreich ist ihr dabei sicher, dass sie im Untergrund des Teiches fest verwurzelt ist. Nach einigen Tagen hat sie es endlich geschafft sich über den Wasserrand zu erheben, um sich mit ihrem prachtvollen Blütenkleid zu entfalten. Weder meinem Zutun, noch einem äußeren mechanischen Griff ist dieser Akt zu verdanken. Sie schwebt frei über dem Wasser, schützend umringt von ihren großen Seerosenblättern. Auf mich übt die Seerose immer eine große Faszination aus. Allen Widerständen zum Trotz entfaltet sie ihre Kraft und Schönheit an der wir uns erfreuen dürfen. Sie ist Sinnbild für all das, was Gott uns in der Natur und Welt, ohne unser Dazutun geschenkt hat. Darüber hinaus weist sie darauf hin, dass auch wir als Gottes Geschöpfe einen festen Grund benötigen um uns entfalten zu können, um Widerstände um uns herum bewältigen zu können. So kann für uns Christen der Glaube, besonders in diesen unruhigen Zeiten zum Grund und Halt werden. Ihr freies Schweben über dem Wasser lädt mich zu Gelassenheit und Ruhe ein. Das Gehaltensein vom Wasser, das Eingebettet- und Geborgensein in die sie umgebenden Seerosenblätter kann Sinnbild sein für das, was wir Menschen von Zeit zu Zeit brauchen: Ein Stück Sicherheit in unsicheren Zeiten. Für mich ist die Seerose eines von vielen Zeichen, an denen ich Gottes Handschrift und seine Einladung an mich erahne, mich in Gelassenheit einzuüben, zur Ruhe zu kommen, mich auf Gott einlassen zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich doch auch einmal in diesem Sommer einfangen lassen von dem, was Gott uns durch die Natur und die Schöpfung sagen möchte. Nehmen Sie sich Zeit, diese Kraftquellen um Sie herum neu wahrzunehmen und zu entdecken. Eine erholsame, gesegnete Sommer- und Urlaubszeit wünscht Ihnen von Herzen                      Ihre Gemeindereferentin Beate von Wiecki-Wiertz

 


Musik und Poetry zeigen die Notwendigkeit der Einen Welt

Am Samstag, 8.10.22, 17.30, und am Sonntag, 9.10.22, 17 Uhr, wird zum großen ökumenischen Chorprojekt nach St. Bernhard Wittlich eingeladen.

Die Kirche der Jugend Marienburg plant in Kooperation mit dem CVJM Traben-Trarbach e.V., der Band „menschwärts“, dem Ev. Kirchenkreis Simmern-Trarbach, den Pastoralen Räumen Wittlich und Hermeskeil und dem Dekanat Cochem mit über 200 Sängerinnen und Sängern und der fünfköpfigen Band „menschwärts“ das ökumenische Chorprojekt „BE ONE“ in der Pfarrkirche St. Bernhard in Wittlich.
Musik von Neugeistlichem Liedgut bis hin zu Gesängen aus den Charts und Poetry-Kunst transportieren die Aussage, dass es den gemeinsamen Blick auf EINE Welt, EINE Menschheit, EINE Würde braucht, um mit den aktuellen globalen Herausforderungen gut umgehen zu können. Der EINE Chor aus viele Stimmen soll das beispielhaft erfahrbar machen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Nähere Infos bei Pastoralreferent Armin Surkus-Anzenhofer, Fon: 06571/14694-15.