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Zwischenstand zur Umsetzung der Synode in die Praxis
heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft
so lautet eine Überschrift der offiziellen Internetseite im Bistum Trier zu den geplanten Pfarreien der Zukunft (PdZ), die ab Januar 2020 in die Realität starten sollen. Zwischen Formularen und Begriffen wie Raumgliederung, Erkundung, Orte von Kirche, Anhörung u. ä. finden sich Newsletter und Arbeitshefte zur Unterstützung. Trotz der vielen Hilfestellungen scheint vieles immer noch nebulös und wenig konkret, also bleibt die diffuse Unsicherheit bei den Menschen bestehen und überschattet meist die Vorfreude auf mögliche Chancen.
Die Synode hat die Kirche im Bistum Trier zu einem Prozess diakonischer Kirchenentwicklung ermutigt, indem sie u. a. fordert, sich grundlegend neu auszurichten und in allen kirchlichen Vollzügen missionarisch-diakonisch in die Welt hinein zu wirken. (ABSCHLUSSDOKUMENT HERAUS GERUFEN, 1. KAPITEL)

Wozu sind wir Kirche?
Fünf Frauen und Männer aus verschiedenen Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Salmtal haben für sich die Antwort auf diese Frage im Engagement der Spendung von Haus- und Krankenkommunion gefunden. Dieser Dienst der außerordentlichen Spendung der Kommunion wurde in der Vergangenheit eher aus dem liturgischen Blick bereits beauftragter Kommunionhelferinnen und –helfern heraus gesehen. Nun bietet sich ein Perspektivwechsel an, der den Dienst aus Nächstenliebe in den Vordergrund stellt.

In einer Schulung mit Gemeindereferentin Pia Groh haben sich die Engagierten intensiv mit den theoretischen Themenbereichen befasst. Mittlerweile steht die praxisorientierte Phase der Hospitation an. Gemeinsam mit hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern gehen die ehrenamtlich Tätigen zu den Kranken um mit ihnen gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Dabei können sie unterschiedliche Professionen, wie Priester, Diakon und Gemeindereferentin, aber auch die damit einhergehenden verschiedenen Persönlichkeiten im Dienst der Überbringung von Krankenkommunion erleben. Die ersten Besuche haben bereits stattgefunden und Engagierte wie Besuchte erlebten Bereicherung und Stärkung für ihr Leben.
Den Mitgliedern des Arbeitskreises ist es wichtig, sich in Form einer kollegialen Praxisberatung regelmäßig auszutauschen, deshalb wird mit Ende der Schulung eigentlich erst der wichtigste Teil individuellen Handelns und Lernens geschehen. Dieser Dienst der Haus- und Krankenkommunion wird durch bischöfliche Beauftragung offiziell legitimiert. Die Aussendung der Frauen und Männer wird in einem Gottesdienst stattfinden.

Wurde auch Ihr Interesse geweckt an solch diakonisch-liturgischem Engagement in einer lebendigen Kirche? Nehmen Sie gerne Kontakt auf mit GR Pia Groh unter ed.la1558933274tmlas1558933274-gp@h1558933274org1558933274 bzw. 0151 4480 5212

Gebet aus der Synode Vom Einzelnen her denken
Jesus Christus, du hast deinen Jüngerinnen und Jüngern den Heiligen Geist gesandt,
den Beistand, der für immer bei uns bleiben und uns lehren wird.
Dein Geist will uns ermutigen, den Glauben zu bekennen und auf deine Gegenwart zu vertrauen.
Du hast uns mit reichen Gaben ausgestattet.
Du teilst jeder und jedem von uns persönliche Charismen zu, die wir zum Wohl der Gemeinschaft einsetzen sollen.
Gib uns den rechten Blick füreinander und für die Welt, in der wir leben.
Schenke uns Kraft und Mut, uns einzubringen zum Wohle aller.
Schenke uns Vertrauen darauf, dass du uns Menschen mit den rechten Gaben ausstattest:
die Gabe, prophetisch zu reden, zu dienen, zu lehren, zu trösten, zu ermahnen, und barmherzig zu sein, die der Apostel Paulus benennt. (Röm 12,6-8)
Gib uns das Gespür, die Vielfalt der Gaben zu entdecken und zu fördern,
damit nicht unsere eigenen Interessen im Vordergrund stehen,
sondern dass die Not und die Würde des Anderen das Maß unseres Handelns bleibt.

Jesus Christus, Heiland und Erlöser, erbarme dich über uns und über die ganze Welt.
Gedenke deiner Christenheit und lass uns heute mutig wirken,
was zum Aufbau der Kirche aber auch zum guten gesellschaftlichen Miteinander beiträgt.

Ich glaube an ein gutes Miteinander im Reich Gottes, weil es schon manchmal aufscheint und doch so erstrebenswert ist. Möge dieses Gebet dabei helfen, den Mut und die Kraft jedes Einzelnen erkennbar zu machen und freizusetzen.

Gemeindereferentin Pia Groh