Willkommen


Geänderte Öffnungszeiten im Pfarrbüro Salmtal ab Oktober 2020:

Das Pfarrbüro ist ab Oktober, montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet.
Bitte beachten Sie:
Publikumsverkehr an den Nachmittagen ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich!


Liebe Mitchristen!

So langsam müssen wir uns vom Sommer verabschieden. Vieles war in diesem Sommer anders und neu. Einige sind wegen Corona Zuhause geblieben oder haben ihren geplanten Auslandsurlaub gegen einen Urlaub in Deutschland eingetauscht und dabei zumindest die Schönheit unseres eigenen Lan-des entdecken können. Viele Feste und Veranstaltungen im Sommer mussten ausfallen, Erstkommunionen im kleinen Kreis nachgeholt werden. Die Schulen versuchen wieder in ihre Normalität zurückzufinden, wobei sich manche mit bangen Blick fragen, wie lange das gut gehen wird. Gottesdienste, Beerdigungen usw. können nur mit begrenzter Zahl besucht werden usw. Nichts ist mehr so wie vorher. Wie lange dieser Zustand anhält, das kann uns keiner sagen. An manchen Stellen tut sich eine neue Leere auf.
Mitten in die schöne Sommerzeit hinein erwischten uns Christen zusätzlich noch die neuen Instruktionen aus Rom, die nach der überraschenden Aussetzung der geplanten Synode bei vielen Widerstand und verständliche Kritik ausgelöst haben. Viele fragen sich bange, wie es wohl mit der Zukunft der Kirche, der Laien und Gremien usw. weitergehen wird.
Alle diese Dinge stürmen auf uns ein, verändern unser Leben nachhaltig. Die Reaktionen sind mannigfaltig: Von Angst, Unsicherheit bis hin zu Lethargie, aber auch das Nicht-wahr-haben- wollen und Gleichgültigkeit, sowie Ignoranz sind als Haltungen zu beobachten.
Wie gut, dass uns Christen Jesus da immer wieder Orientierungshilfe anbietet. Das erste was er uns zu sagen hat ist, dass wir uns nicht zu fürchten brauchen. Denn er wird uns begleiten und bei uns sein, alle Tage bis zum Ende der Welt. Natürlich ist das nicht einfach, sich vertrauensvoll auf seine Worte und Nähe einzulassen. Da muss ich erstmal meine eigenen Ängste und Befürchtungen ansehen, mich mit ihnen auseinandersetzen. Jesu Worte sind auch kein Aufruf zur Leichtsinnigkeit. Denn der andere Aspekt, den er uns vorgelebt hat weist uns darauf hin, wie wir mit unseren Nächsten und uns selber umzugehen haben: Verantwortungsvoll und mit einem aufmerksamen liebenden Blick, vor allem auch für die Not der Anderen.
Vielleicht können wir dann aus der Leere lernen, um sie mit ganz neuen Dingen zu füllen. Vielleicht können wir dann in eine ungewisse Zukunft hinein sagen, wie der berühmte Antoine de Saint-Exupery es einmal formulierte: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen, sondern möglich machen.“ Das heißt, dass es auch an uns liegen wird, wie wir diese Zukunft für uns und andere mitgestalten und vorbereiten werden. Es gilt Herausforderungen anzunehmen und die Frei-heiten, die uns trotz Corona und der damit verbundenen auferlegten Einschränkungen, trotz einengender Instruktionen und Grenzen, zu entdecken gel-ten. Wir sind eingeladen sie zu nutzen und zu verwirklichen.
Gerade jetzt gilt es das Frohmachende und die Chancen, die in der Botschaft Jesu stecken aufzuspüren und umzusetzen. Ihnen klingt das zu positiv? Mag sein, denn einfach wird es sicherlich auch nicht; keine Frage.
Wir müssen uns vom Sommer verabschieden und mit Blick auf die Probleme um uns herum und die Tage, die nun wieder kürzer, die Nächte die länger und dunkler werden, möchte ich Ihnen noch einmal Antoine de Saint-Exupery mit auf den Weg geben, der in dem Gedicht „Getragen“ schreibt:

„Die Finsternis ist nicht finster.
Siehst du den Himmel glühn?
Siehst du das Sternengefunkel?
Hin durch die Ewigkeit ziehn?

Goldengestirnter Himmel
Unendlich still und weit.
Die Finsternis ist nicht finster.
Uns trägt jemand durch die Zeit.“

So wünsche ich Ihnen die „mutmachende“ Gewissheit, dass wir durch diese nicht einfachen Zeiten getragen und nicht alleingelassen sind. Denn Er ist bei uns, bis an das Ende aller Tage. Das kann uns befreien, uns froh machen. Bleiben sie gesegnet und zuversichtlich, es grüßt Sie von Herzen,
Ihre Gemeindereferentin Beate von Wiecki-Wiertz


Verhaltensregeln zum Besuch der Gottesdienste:

Anmeldungen zu den Gottesdiensten sind auch weiterhin erforderlich, denn wir brauchen dem Staat gegenüber einen Nachweis der Teilnehmer unserer Gottesdienste!
Wir bitten für Ihr Verständnis, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl für die jeweilige Kirche, weitere Gottesdienst-besucher abweisen müssen. Dies geschieht zur Ihrer eigenen Sicherheit. Wir bitten darum den Anweisungen des Ordnungsdienstes unbedingt Folge zu leis-ten und Beschimpfungen zu unterlassen! In diesem Zusammenhang ein weite-rer Hinweis:
Sollte an einer Kirche kein Ordnungsdienst zustande kommen, oder seine Ar-beit niederlegen, wird dort kein Gottesdienst mehr stattfinden.
Bestellte Messen: Wenn Sie wissen, dass zu einer bestellten Intention zu viele Menschen kommen würden und somit die Kapazität für einen öffentlichen Got-tesdienst überschritten wird, machen wir Ihnen das Angebot, einen Sondergot-tesdienst mit Ihrer Familie zu feiern. Gerne können Sie über das Pfarrbüro dazu einen Termin mit einem der Priester vereinbaren.
Die Maskenpflicht besteht auch weiterhin beim Besuch der Gottesdienste. Beim Betreten und Verlassen der Kirche, beim Gang zur Kommunion und beim Beten und Singen muss eine Maske getragen werden. Sollten Sie diese Aufla-ge nicht erfüllen können oder wollen, bitten wir Sie aus Rücksicht auf die Ande-ren, auf den Besuch der Gottesdienste zu verzichten und auf die vielfältigen medialen Angebote zurückzugreifen.