Rückblick Mosel-Camino am 01.03.2020

Gemäß der Volksweisheit “Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens schlechte Kleidung!” machten sich am 1. Fastensonntag 28 Pilgerinnen und Pilger in Monzel auf den Weg. Die Frage “Fasten und/oder Pilgern?” wurde an verschiedenen Orten in Form von unterschiedlichen Impulsen aufgegriffen. Je nach Bedarf konnte aufgenommen und verarbeitet werden, was berührte und persönlich gerade dran war.

Einzelne, aber auch Paare oder kleine Grüppchen hatten sich aus verschiedenen Orten zwischen Trier und Wittlich zusammengefunden. Es stand die Etappe von 19 km auf dem Mosel-Camino von Monzel nach Klüsserath auf dem Programm. Obwohl es tagelang vorher geregnet hatte, reisten die Frauen und Männer mittleren Alters mit ihrem je eigenen Rucksack des Lebens sehr motiviert zur geführten Pilgerwanderung an. Bei der ersten Pause im Wald gab es einen kurzen “Segen” von oben in Form eines zarten Regenschauers. Ansonsten wurden nur die Schuhe und unteren Hosenteile nass bzw. matschig. Die Ankunft in Klüsserath gelang noch rechtzeitig vor dem bereits vorhergesagten Regen des Tages … 

Auf Wald- und Wiesenwegen wurde der Wallfahrtsort Klausen mit der Wallfahrtskirche “Mariä Heimsuchung” durchquert. Dort fand die Mittagsrast statt und es konnten regionale Pilgerausweise und -stempel erworben werden. Die teilweise steilen Anstiege sorgten dafür, den eigenen Körper in vollem Ausmaß wahrzunehmen. So konnte eine Verbundenheit mit der Natur und auch mit Gott erspürt werden. Situationen aus dem Leben wurden übertragbar auf den Pilgerweg mit seinen herausfordernden Höhen und Tiefen sowie Wolken- und Lichtspielen. Impulstexte und -lieder, aber auch die Worte des Tagesevangeliums, berührten auf dem „be•WEG•ten“ Gang im Leben.

Die Fortsetzung des Mosel-Caminos von Klüsserath nach Schweich wird zu einem neuen Termin stattfinden.

 

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Überblick über die Tagesetappen auf dem Mosel-Camino