4. Dezember

4. Dezember – Gedenktag der Hl. Barbara

Im Advent schneiden manche Leute Zweige von Kirschbäumen und stellen sie ins Wasser. Die Zweige erinnern uns an die heilige Barbara, die vor langer Zeit lebte. Sie wurde zum Tode verurteilt, weil sie Christin war. Das war damals verboten. Auf dem Weg in ihr Gefängnis pflückte sie einen Zweig von einem Kirschbaum und stellte ihn in ihrer Gefängiszelle in einen Becher. Am Tage ihrer Hinrichtung erblühte der Zweig wunderschön. Barbara nahm das als Zeichen dafür, das Gott sie liebhatte, auch über den Tod hinaus. Sie starb ohne Angst. Und deshalb stellen wir am 4. Dezember, dem Barbara Tag, Kirschzweige in eine Vase. Probier es doch mal aus. Bestimmt erblüht auch dein Zweig zu Weihnachten. Quelle: So bunt ist unser Kirchenjahr

Am 4. Dezember ist Barbaratag
Geh in den Garten am Barbaratag.
Geh zum kahlen Kirschbaum und sag´:
„Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:
Wir feiern ein Fest, wie der Frühling so schön.
Baum, einen Zweig gibst du mir von dir!
Ist er auch kahl, ich nehm´ ihn mit mir.
Und er wird blühen in leuchtender Pracht
mitten im Winter in der Heiligen Nacht!“
Josef Guggenmos