Author: Pia Groh

Haus- & Krankenkommunion Winter 2021

Im vergangenen Jahr musste der Besuch der Haus- & Krankenkommunion für einige Monate aufgrund der Pandemie-Situation eingestellt werden. Das war eine sehr schwierige Zeit für alle Beteiligten. Nach Erarbeitung eines Schutzkonzepts ist der Dienst der Haus- & Krankenkommunion seit September 2020 wieder möglich und findet regelmäßig monatlich statt. Aktuell ermöglicht das bewährte Schutzkonzept weiterhin die Einzelseelsorge, im steten Bewusstsein der besorgniserregenden Lage.

Die Mitglieder des Teams gehen verantwortungsvoll und mit großer Achtsamkeit in ihrem Dienst vor. Sie sprechen im Vorfeld persönlich die Situation der Hausbesuche mit den Betroffenen ab. In der Hoffnung, dass dieser diakonische Dienst weiterhin wahrgenommen werden kann, beginnt nun die Adventszeit mit dem Zugehen auf Weihnachten: Eine Zeit der Besinnung und Erwartung …

 

Neue Anmeldungen zum Empfang der Haus- & Krankenkommunion nimmt das Pfarrbüro in Salmtal entgegen. Weitere Informationen zum Arbeitsbereich erteilt GR Pia Groh.

Aktualisierung Schutzkonzept für Messdiener

 

Aufgrund der prekären Corona-Situation gilt ab sofort die 3 G-Regel.
Zur Umsetzung in Gottesdiensten bezüglich der Messdiener gibt es deshalb ab sofort eine Veränderung:
Geimpfte Messdiener können weiterhin ihren Dienst wahrnehmen, sollen aber ihren Impfnachweis in der Kirche vorlegen.

Für alle anderen gilt:
Jugendliche von 12-18 Jahren genügen der Testpflicht, wenn sie vor Ort unter Aufsicht einen PoC-Antigen-Test (Selbsttest) durchführen.
Ausgenommen von der Pflicht zum Nachweis sind:
Kinder bis 3 Monate nach Vollendung des 12. Lebensjahres. Sie gelten rechtlich wie immunisierte Personen.

Die Tests in der Schule gelten am Wochenende nicht. Natürlich kann ein gültiges Testergebnis aus einem Testzentrum vorgelegt werden.

Praktisch gesehen bedeutet dies, das für die Gottesdienste vor Ort ein Test stattfinden muss, für alle Messdiener ab 12 Jahre. Das stellt uns vor große logistische Herausforderungen. Es sind kaum Tests vorhanden. Tests zu kaufen ist im Augenblick fast unmöglich und mit sehr hohen Kosten verbunden. Zudem sind die meisten Sakristeien zu klein, um neben der normalen Gottesdienstvorbereitung auch noch die Durchführung der Tests zu gewährleisten.

Wir bitten euch vor Ort zu klären

  • Sind Tests in der Sakristei vorhanden?
  • Gibt es bei kleinen Sakristeien die Möglichkeit der räumlichen Trennung zur Testung?
  • Wer beaufsichtigt die Tests?  (das können Küster und Empfangsdienste in der Regel nicht leisten)

Wo diese Fragen positiv beantwortet werden können, freuen wir uns darüber, wenn die Messdiener weiterhin ihren Dienst wahrnehmen können.
Seid bitte vorsichtig. Wenn ihr die Voraussetzungen vor Ort nicht erfüllen könnt, ist es angeraten, auf diesen Dienst vorübergehend zu verzichten.

Schutzkonzept Liturgie Bistum Trier

Rückblick Pilger-Etappe 4

Auf der vierten Tagesetappe von Braunshausen nach Tholey befindet sich die Sternwarte Peterberg. Das Symbol „Sterne“ mit seiner Strahlkraft „Licht“ diente als roten Faden über die ca. 17 km lange Wegstrecke. Als überaus inspirierend ergab sich das zukunftsweisende Engagement im Sankt Wendeler Land bezüglich der Reduzierung von Lichtverschmutzung.

Segen gab es ausreichend auf dem Weg – direkt von oben. Trotzdem war es eine dichte Atmosphäre mit guten und sehr intensiven Gesprächen zum „MehrWertLeben“. Für überraschende Abwechslung sorgten die Sehenswürdigkeiten und Mitmachstationen im Wald. Die Ankunft in Tholey belohnte mit einer geöffneten Kirche, die ihresgleichen sucht. Eine Führung in der Abteikirche wird am ersten Adventsamstag als Tagesausflug mit Pilgerwanderung und gemütlichem Abschluss stattfinden.

 

Neugierig geworden? Termin notieren: 27.11.2021 für den Tagesausflug mit Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg von St. Wendel nach Tholey (ca. 12 km) und anschließender Führung in der Abteikirche. Als Abschluss ist eine gemeinsame Einkehr vorgesehen. Weitere Informationen folgen.

Rückblick Pilger-Etappe 3

Die 3. Tagesetappe auf dem Pilgerweg nach Tholey führte von Hinzert nach Braunshausen. Bei gutem Wanderwetter konnte die Wegstrecke von ca. 20 km mit Freude bewältigt werden. Als inhaltliche Unterstützung verhalfen Textauszüge aus dem Buch „Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela“ (Paulo Coelho)  an ausgewählten Orten zu persönlicher Reflexion, aber auch intensivem Austausch in der Gruppe.

Generell tut sich der Mensch schwer, Entscheidungen zu treffen, trotzdem wird er immer wieder dazu gezwungen, sich für oder gegen etwas auszusprechen. Um zu einer Entscheidung zu kommen, die mit allen Konsequenzen gut zu tragen ist, macht es Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, welche Kämpfe im Leben zu kämpfen sind. Doch oft fischen wir in trüben Gewässern. Wir müssen erst herausfinden, wie ein guter Kampf ausgetragen werden kann, ohne sich zu kraftraubend auf die Beteiligten auszuwirken. Wir dürfen die Sehnsüchte und Träume im Blick behalten und Mut und Kraft tanken. So können immer mehr Grenzen überschritten werden. Das Leben kommt in Fluss und stirbt nicht im Kampf. Es gelingt, sich selbst zu erkennen und mit der Zufriedenheit auch Frieden zu stiften …

 

Pilgertour – Klausen bis Tholey_3. Etappe

Von der Gedenkstätte Hinzert aus führt der Weg über beeindruckende Wald- und Wiesenwege nach Braunshausen im Saarland. Die Etappe ist streckenmäßig zwar länger als die anderen, aber von den Steigungen her nicht so herausfordernd. Die vielfältigen Grundthemen sind an das Pilgerprojekt Sternenweg“ angelehnt: Entdecken, was verbindet – im Unterwegssein sich selbst erkennen und Frieden stiften.

Achtsam in Bewegung kommen unter Begleitung von Zeitzeugen und sich auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besinnen gemäß den Worten aus dem Buch Jeremia 6, 16: 
Haltet an auf dem Weg, den ihr geht;
seht euch um und 
fragt, wie es euren Vorfahren ergangen ist!
Dann wählt den richtigen Weg und
folgt ihm, so wird euer Leben Erfüllung finden!     
(aus: Gute Nachricht Bibel)

3. Etappe: Von Rheinland-Pfalz über die grüne Grenze ins Saarland (20 km)

Wegstrecke: Hinzert – Hermeskeil – Braunshausen

Termin:           26.09.2021 
Startpunkt:      Hinzert
Zielpunkt:        Braunshausen
Level:              herausfordernd; gute Kondition ist von Vorteil. Für die Durchführung, inklusive Impulszeiten und Pausen zu körperlicher Erholung und Stärkung, ist ausreichend Zeit eingeplant.
An-/Abreise    sind selbst zu organisieren
Mitzubringen: Mund-Nasen-Schutz, Tagesverpflegung sowie Sonnen-/Regenschutz, festes Schuhwerk und ausreichend Getränke

Anmeldung  Bitte anmelden per Anmeldeformular (Mail oder Postweg) bis zum 21.09.2021. Eine persönliche Rückmeldung mit weiteren Informationen erfolgt nach dem Anmeldeschluss.

Es freuen sich
Pilgerteam Herbert & Pia Groh
                      in Kooperation mit der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland

 

Zu den anderen Etappen der Pilgertour:     Etappe 1      Etappe 2      Etappe 4

Rückblick Pilgeretappe 2 – Leiwen-Zummet nach Hinzert

Die 2. Etappe der Pilgertour von Klausen nach Tholey begann auf der Höhe in Leiwen-Zummet. Unter dem Leitthema „Spuren erzählen vom Leben“ ließen vier Stationen mit Impulsen zu verschiedensten Themen, wie z. B. Besinnung auf eigene Spuren, Motivation durch eine sanfte „Revolution von unten“ (Roland Breitenbach), Erfahrungen mit Geschöpflichkeit und der Auseinandersetzung über den Frieden in der Welt (Weltfriedenstag am 01. September), innehalten und miteinander in Austausch treten.

 

 

Beim Pilgern geschieht immer etwas, ganz gleich, ob es gewollt ist oder einfach widerfährt – sofern die Offenheit vorhanden ist. Es ist hilfreich, sich und das eigene Leben zu bedenken, aber auch mit anderen ins Gespräch zu kommen. So konnten Erfahrungen des Alltags unter die Füße genommen werden und die Erfahrungen des gemeinsamen Weges bei herrlichstem Sommerwetter ganz individuell so vorbereitet werden, dass eine Übertragung in den persönlichen Alltag gelingen kann. Denn Alltag und Pilgern gehören zusammen: Pilgern ist eine Haltung, die dem alltäglichen Leben eine gewisse Würze verleiht und zu ungeahnter Freiheit führen kann…

 

Zu den anderen Etappen der Pilgertour:     Etappe 1      Etappe 3      Etappe 4

Flutkatastrophe im Bistum Trier – Wir sind an Ihrer Seite!

„Da sein. Für Mensch und Welt“

Die verheerende Flutkatastrophe hat viele Menschen in Rheinland-Pfalz schwer getroffen. Menschen sind gestorben oder werden vermisst. Häuser wurden weggeschwemmt, Existenzen zerstört. Die Aufräumarbeiten haben begonnen. Die betroffenen Menschen brauchen tätige Hilfe und konkrete Unterstützung ebenso wie das Gebet und tröstende Zeichen der Solidarität.

Es gibt verschiedene Unterstützungsangebote. Hier finden Sie unter anderem Beratungs- und Begleitungsangebote und hilfreiche Links. Caritas und Bistum Trier helfen. Viele Seelsorger*innen aus der Fläche beteiligen sich aktiv an der Unterstützung der betroffenen Pfarrgemeinden. So auch die beiden Gemeindereferentinnen der PG Salmtal mit dem regelmäßigen Einsatz einen Tag pro Woche im Ahrtal (s. erster Bericht als Leitartikel im Pfarrbrief vom 01.-20.09.2021). Die Flutkatastrophe hat unvorstellbare Folgen hinterlassen. Es gibt unendlich viel zu tun …

 

 

Pilgertour – Klausen bis Tholey_2. Etappe

Der Weg startet mit herrlichem Weitblick ins Moseltal und führt durch das Dhrontal, am Rockenburger Urwaldpfad entlang nach Hinzert zur ehemaligen SS-Gedenkstätte. Von den Steigungen her ist diese Etappe nicht so herausfordernd wie die erste Wegetappe. Die vielfältigen Grundthemen sind an das Pilgerprojekt Sternenweg“ angelehnt: Entdecken, was verbindet – im Unterwegssein sich selbst erkennen und Frieden stiften.

Achtsam in Bewegung kommen unter Begleitung von Zeitzeugen und sich auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besinnen gemäß den Worten aus dem Buch Jeremia 6, 16: 
Haltet an auf dem Weg, den ihr geht;
seht euch um und 
fragt, wie es euren Vorfahren ergangen ist!
Dann wählt den richtigen Weg und
folgt ihm, so wird euer Leben Erfüllung finden!     
(aus: Gute Nachricht Bibel)

2. Etappe: Von Leiwen-Zummet durch das Dhrontal über Fischerhütte Beuren nach Gedenkstätte Hinzert (18 km)

 

Termin:           05.09.2021
Startpunkt:      Leiwen
Zielpunkt:        Hinzert
Level:              mittelmäßige Wegstrecke; gute Kondition ist von Vorteil.
Für die Durchführung, inklusive Impulszeiten und Pausen zu körperlicher Erholung und Stärkung, ist ausreichend Zeit in der Ursprünglichkeit der Natur eingeplant.

An-/Abreise    sind selbst zu organisieren
Mitzubringen: Mund-Nasen-Schutz, Tagesverpflegung sowie Sonnen-/Regenschutz, festes Schuhwerk und ausreichend Getränke

Anmeldung  Teilnehmerzahl beschränkt. Bitte anmelden per Anmeldeformular (Mail oder Postweg) bis zum 01.09.2021. Eine persönliche Rückmeldung mit weiteren Informationen erfolgt nach dem Anmeldeschluss.

Es freuen sich auf die sommerliche Pilgersaison
  Pilgerteam Herbert & Pia Groh
                      in Kooperation mit der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland

 

Zu den anderen Etappen der Pilgertour:     Etappe 1      Etappe 3      Etappe 4

 

Eröffnung Eifel-Pilger-Radweg

Nach langer Vorbereitungszeit wurde der Eifel-Pilger-Radweg am 15.08.2021 eröffnet. Corona-bedingt konnte die Veranstaltung leider nicht für alle Interessierten geöffnet werden. Die Strecke von Kloster Himmerod über Klausen bis zur Klostermühle Siebenborn umfasst 45 km. Sie führt auch durch Orte der PG Salmtal und hält eine wunderbare Eifellandschaft bereit. Der Einladung zur Entschleunigung lässt sich gut folgen auf befestigten Wegen und durch inspirierende Impulstafeln an Klöstern, Kirchen und Wegekreuzen.

Die spirituelle Dimension: Gegenüber Pflanzen, die mit ihren Wurzeln an einen festen Standort gebunden sind, ist der Mensch immer wieder unterwegs. Um dies gut bewerkstelligen zu können, bedarf es an Einübung einer Grundhaltung, die beim Pilgern ganz offensichtlich wird: Alles hängt miteinander zusammen und ist auch voneinander abhängig! Der Mensch wird gefordert, indem er eine offene, achtsame und wertschätzende Haltung gegenüber sich selbst und anderen, aber auch gegenüber der gesamten Schöpfung, einnimmt.

Eine unterstützende Voraussetzung ist Dankbarkeit für den Empfang von Geschenken und Veränderung. Denn: nicht alles im Leben ist planbar! Ein Stück Entschleunigung tut gut, um in Kontakt zu kommen mit sich selbst. So erhält die Seele mal wieder die Chance, sich an den schnelllebigen Alltag etwas besser anzupassen und ein inneres Gleichgewicht herzustellen. Dies geschieht durch die Nähe zur Natur, indem die Reize mit allen Sinnen aufgenommen werden. Der Mensch wird ganzheitlich gefordert und erlebt eine Emotionalität, die im Alltag häufig keinen Platz hat. Das Reisen mit wenig Gepäck wirkt befreiend und Loslassen kann spielerisch eingeübt werden. Vertrauen bildet sich und lässt eine ungeahnte Freiheit spürbar werden. Im Kontakt mit mir selbst und mit der gesamten Schöpfung entsteht Spiritualität.

Anfrage an Pilgerpastoral PG Salmtal: Die Herausforderung, etwas zur Ganzheitlichkeit am Weg beizusteuern, um der eigenen Spiritualität Raum zu geben. Christinnen und Christen verstehen sich aus dem Glauben heraus als „pilgerndes Gottesvolk“. Aber viele Menschen machen sich als Wanderer*innen oder Radfahrer*innen auf den Weg und kommen als Pilgernde an, wie sie oft selbst feststellen. Da ist es gleich, ob ich einen Fernpilgerweg an einem Stück gehe oder in mehreren Etappen. Es ist die Haltung, die sich verändert und die Wandlung, die sich beim Menschen allmählich entwickelt.

WIR: Pilgerpastoral der PG Salmtal, vertreten durch Pia Groh (Gemeindereferentin PG Salmtal) in Kooperation mit Jakob Patuschka (St. Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland), beide qualifiziert als geistliche Pilgerbegleitungen aus der Vernetzung der Bistümer Speyer, Limburg und Trier mit weiteren Kooperationspartnern (KEB Westeifel, Dekanat Trier, St. Jakobusbruderschaft Trier e. V. SJB, Schönstattzentrum Trier, St. Jakobusgesellschaft SJG sowie Ehrenamtsförderung im Bischöflichen Generalvikariat Trier).

Unser Anliegen: Bereitstellung von Impulstexten zur Anregung, die eigene Spiritualität zu entdecken. Durch Anekdoten, Geschichten menschlicher Schicksale der Vergangenheit, Gebete und Legenden sowie biblische Bezüge können Pilgernde sich ihrer Biografie und Situation gemäß Gedanken dazu machen. Diese Übungen stehen exemplarisch. Sie können leicht in den Alltag übertragen werden und so zur Bereicherung in der individuellen Persönlichkeitsentwicklung dienen.

Das Leitthema „Wandeln zwischen den Zeiten“ stellt Impulse zur Verfügung „Von unseren Ursprüngen zur Gegenwart“. Sie weisen auf grundsätzliche Fragen hin, wie

Ursprung: Wo kommen wir her?

Gegenwart: Wo führt es uns hin?

Zukunft: Wer werden wir sein?

 Jede Generation hinterlässt Spuren: Welche Spuren hinterlasse ich?
Jede nachfolgende Generation fragt, warum etwas erhalten bzw. restauriert wurde und noch wird: Was ist in welcher Zeit wichtig und warum – auch für mich?
Kann ich meine Ursprünge verleugnen?

  • Wir leben in der Gegenwart durch Weiter-Entwicklung aus Ursprüngen in der Hoffnung / oder sogar im Glauben an Zukunft!
  • An Stationen sind Impulstafeln mit Informationen angebracht. Die Themen ergeben sich aus dem natürlichen Ursprung der markanten Umgebung bzw. der Geschichte.

Es war eine Ehre, die Radpilgergruppe mit einem Pilgersegen auf den Weg von Klausen nach Himmerod zu senden. Dort fand die offizielle Einsegnung des Eifel-Pilger-Radweges in einer abschließenden Feier statt.

Weitere Informationen sind u. a. zu finden unter: Eifel-Pilger-Radweg, Verbandsgemeinde Wittlich-Land und SWR Aktuell.

Pilgeretappe – Klausen nach Leiwen – Rückblick

Anfang August hat die 1. Tagesetappe von Klausen bis Leiwen-Zummet stattgefunden. Trotz eines kräftigen Regenschauers zum Ende hin, konnte die Tour bei angenehmen Wandertemperaturen genossen werden. Von Klausen aus wird der Weg allmählich mit bemalten Steinen als Wegweiser bestückt – kleine Suchaufgabe …

Der Start mit Pilgersegen bereitete die Teilnehmenden auf den Ablauf vor. „Kreuzungen im Leben – Entscheiden“ als thematischer Impuls an der 1. Statio, lud zur Reflexion des eigenen Lebens und zum Austausch untereinander ein. Am Drachenfliegerplatz auf dem Höhenweg Piesport ging es um „Weitblick – Vertrauen – Loslassen: Weniger ist mehr“. An der 3. Station hatte der Glaube an einen unsichtbaren Gott Raum. Mit dem Impuls zu „Seelsorge als Leibsorge“ konnte an der Märtyrerkapelle Neumagen die leibliche Stärkung am Mittag erfolgen. Der anstrengende Anstieg auf dem „Römersteig“ belohnte mit einem Impulsgebet eines Baumes im Schatten einer alten Eiche. Es wurde bewusst, wie sehr der Mensch auf den Baum in seiner vielfältigen Nutzbarkeit angewiesen ist. Mit Blick ins Dhrontal vor dem Zielpunkt Leiwen-Zummet fand der Abschluss statt. Dankbar wurde die gemeinsame Tagespilgerung von erfüllten und inspirierten Teilnehmenden beendet: Aus fremden Menschen entwickelten sich offene Pilgernde, die zu Vertrauten wurden.

 

Kräuter-Pilgerung an Mariä Himmelfahrt

Am 15. August feiert die katholische Kirche die „Aufnahme Marias in den Himmel“. Dieses Fest erinnert an die Grabesöffnung Mariens. Dort wurden statt des Leichnams Rosen und Lilien gefunden. Vor dem Grab entdeckten die Apostel außerdem die Lieblingskräuter der Gottesmutter Maria. Seit dem 7. Jahrhundert hat sich der Brauch entwickelt, Kräuter zu sammeln, die in Sträußen zusammengebunden, an diesem Hochfest gesegnet werden.

Diese Tradition hat sich auch in unseren Regionen gehalten, obwohl der Feiertag nicht arbeitsfrei ist. Wir laden ein zu einer Kräuter-Pilgerung mit anschließender Führung im historischen Abtgarten (Kräutergarten) auf dem Klostergelände. Beginnend mit einer etwa dreistündigen Kräuterwanderung unter fachkundiger Begleitung durch Wald- und Erlebnispädagoge Christoph Postler, dienen kurze spirituelle Impulstexte zur persönlichen Reflexion. Stärkung und Erholung bietet die Mittagspause mit Selbstverpflegung auf dem Klostergelände, bevor das Eintauchen in die geschichtliche Entwicklung des Abtgartens mit Fr. Hoffmann beginnt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, Blumen und Kräuter auf dem Weg zu sammeln. Nach einer botanischen Führung im Kräutergarten werden diese „Krautwische“ zum Abschluss der Veranstaltung gesegnet.

Termin: 15.08.2021 von 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort:       Eingang Abtgarten, 54528 Klausen (Parkplatz Richtung Krames)
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung per Anmeldeformular (Mail oder Postweg) bis 11.08.2021 erforderlich.

Zur Deckung der Unkosten wird um eine Spende gebeten.

Für Mund-Nasen-Schutz, Sonnen-/Regenschutz und Tagesverpflegung ist selbst zu sorgen.

Pilgertour – Klausen bis Tholey_4. Etappe

Der Weg führt zur renovierten Benediktinerabtei Tholey mit den berühmten Fenstern des zeitgenössischen Künstlers Gerhard Richter und bietet vielfältige Themen an, die inhaltlich an den Grundgedanken des Pilgerprojekts „Sternenweg“ angelehnt sind: Entdecken, was verbindet – im Unterwegssein sich selbst erkennen und Frieden stiften.

Achtsam in Bewegung kommen unter Begleitung von Zeitzeugen und sich auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besinnen gemäß den Worten aus dem Buch Jeremia 6, 16: 
Haltet an auf dem Weg, den ihr geht;
seht euch um und 
fragt, wie es euren Vorfahren ergangen ist!
Dann wählt den richtigen Weg und
folgt ihm, so wird euer Leben Erfüllung finden!     
(aus: Gute Nachricht Bibel)

Abschlussetappe im Saarland

Wegstrecke: Braunshausen über Nonnweiler bis Tholey, Benediktinerabtei (17 km)

 

Termin:           03.10.2021 
Startpunkt:      Braunshausen
Zielpunkt:        Tholey
Level:              herausfordernd; gute Kondition ist von Vorteil. Für die Durchführung, inklusive Impulszeiten und Pausen zu körperlicher Erholung und Stärkung, ist ausreichend Zeit eingeplant.
An-/Abreise    sind selbst zu organisieren
Mitzubringen: Mund-Nasen-Schutz, Tagesverpflegung sowie Sonnen-/Regenschutz, festes Schuhwerk und ausreichend Getränke

Anmeldung   Teilnehmerzahl beschränkt. Bitte anmelden per Anmeldeformular (Mail oder Postweg) bis zum 29.09.2021. Eine persönliche Rückmeldung mit weiteren Informationen erfolgt nach dem Anmeldeschluss.

Es freuen sich auf die sommerliche Pilgersaison
  Pilgerteam Herbert & Pia Groh
                      in Kooperation mit der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland

Ausschreibung im Überblick:

Etappe 1      Etappe 2       Etappe 3