Author: Pia Groh

Langeweile?

Zurzeit wird uns allen viel abverlangt, denn die Möglichkeiten der Betätigungen sind eingeschränkt durch die Kontaktregeln in Corona-Zeiten. Doch es gibt vielfältige Ideen gegen Langeweile.

Für Kinder/Jugendliche und Familien hat die Fachstelle Jugend im Bistum Trier eine Fundgrube zusammengestellt.

Einige Beispiele:

Trierer Kinder- und Familienbüro

Sofagottesdienst „Alles wird gut“

Tägliches Abendgebet live aus Taizé

Familientagebuch

Doch bei allem, was wir tun, sollten wir versuchen nicht in Aktionismus zu verfallen! Vielleicht gilt es auch wieder zu lernen:

Einfach loslassen und still werden.

Stille aushalten und zu sich finden ist sicher nicht die schlechteste Möglichkeit  …

Kreuzweg in Bild und Ton

In der Fastenzeit machen sich traditionell viele Menschen auf den Weg, um Kreuzwege in der Natur zu gehen. Sie nutzen angelegte Kreuzwegstationen um allein oder in Gruppen das Leiden Jesu zu begleiten. Auch Menschen der PG Salmtal sind jedes Jahr in Schweich am Heilbrunnen unterwegs um alleine oder in Gruppen den dort angelegten Kreuzweg zu gehen. Unter Einhaltung der Schutz- und Hygieneregeln ist dies auch in der Corona-Krise möglich, allerdings nicht als Gruppe. Eine neue Möglichkeit, sich nicht alleine zu fühlen stellt die Pfarreiengemeinschaft Schweich auf ihrer Homepage vor. Dort sind die Stationen des Kreuzwegs in Schweich am Heilbrunnen in Bild und Ton zum Meditieren und Beten eingestellt.

Netzwerk Pfarreiengemeinschaft

Die Corona-Krise fordert die Menschheitsfamilie weltweit heraus, besonders im Hinblick auf das aktuelle Kontaktverbot. Auch wir spüren dies ganz konkret:

Gottesdienste, Krankenbesuche und Treffen, Versammlungen und Zusammenkünfte aller Art dürfen nicht stattfinden. Wir suchen nach Alternativen, sowohl in unseren gottesdienstlichen und pastoralen Angeboten, wie auch im diakonischen Wirken.

Mit wertschätzendem Interesse konnten wir verfolgen, dass viele kreative Ideen und wirkungsvolle Initiativen entstanden sind. Dabei wird     Personen, die häuslich gebunden, älter oder krank sind, praktische Unterstützung bei Einkäufen, Apothekengängen u. ä. zur Verfügung gestellt. Wir bieten ebenfalls unsere Unterstützung und Kooperation an. Dies könnte z. B. durch Vernetzung   zwischen ehrenamtlich Helfenden und/oder hilfesuchenden Menschen geschehen, sich aber auch in Telefongesprächen ausdrücken.

Besonders liegen uns die Menschen am Herzen, die über keine digitale Medien verfügen und somit von vielen Angeboten ausgeschlossen sind. Sie sind angewiesen auf die Menschen vor Ort.

Geben Sie unsere Kontaktdaten gerne weiter. Wir helfen nach Kräften!

In der Stadt nichts los

Stell dir vor: Es sind Osterferien und herrliches Frühlingswetter. Weder Touristen noch Einheimische, nicht einmal spielende Kinder sind zu sehen. In der Stadt ist nichts los! Unvorstellbar? Nein, es ist unwirklich erscheinende Realität.

Um sich selbst und die Mitmenschen zu schützen, sind wir in dieser Corona-Krise angehalten, keine Treffen und Zusammenkünfte zu veranstalte

n. Diese Ausnahmesituation aus- und durchhalten  fällt schwer. Ist der Mensch doch eigentlich ein Beziehungswesen und möchte sich mit anderen Menschen austauschen, rumlümmeln, lernen und schöne Dinge unternehmen – einfach nur das Leben genießen. Stattdessen ist homeoffice angesagt für die meisten Bevölkerungsgruppen, ganz gleich welchen Alters. Das ist eine riesige Herausforderung für viele. Manchen Menschen fällt die Decke im heimischen Umfeld ganz schnell auf den Kopf, selbst dann, wenn es genügend zu tun gibt. Um dem entgegenwirken zu können gibt es hilfreiche Tipps, die auch für das vielleicht ungewohnte Format des Homeoffice gelten: “Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen” von Prof. Dr. Frank Jacobi.

Andererseits bietet sich mal wieder die Gelegenheit, sich ganz bewusst der Stille zu widmen. In “normalen” Zeiten sind wir durchgeplant und der Terminkalender ist voll mit Treffen und Zusammenkünften, die in dieser Krisenzeit nicht alle wahrgenommen werden können. Dadurch wird Zeit frei und ich kann neu entdecken, was vorher keinen Platz hatte. Vielleicht finden wir irgendwo auch die Stille …

 

mehrWERT-Leben

In dieser außergewöhnlichen Zeit ist die Verantwortung aller Menschen gefragt. Ganz gleich wo sie leben und ob sie glauben oder nicht. Wir alle können einen Beitrag zum Schutz vor zu massiver Verbreitung des Corona-Virus leisten. Deshalb gelten Versammlungsverbot und Kontaktbeschränkungen. Überall begegnet uns der Aufruf “Bleib zu Hause” oder “STAY AT HOME”. Die großen Veränderungen machen uns betroffen und manchmal sogar handlungsunfähig und wir fragen uns: Ist denn Nähe trotz geforderter Distanz überhaupt möglich?

Besonders groß ist die Umstellung für die Seelsorge. Schließlich teilen wir dort das Leben in Gemeinschaft vor allem durch Präsenz – ganz gleich um welche Alters- oder Interessengruppen es sich handelt.

Sicherlich ist diese ungewohnte Situation eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft und Umstellung oder Anpassung fällt nicht immer leicht. Da gibt es Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen, die nun auf Abstand zueinander gehen müssen. Pfarrämter und Büros werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer wie auch Familien bangen um ihre Existenz. Freizeitaktivitäten können nicht mehr in Gruppen durchgeführt werden. Es finden keine Gottesdienste, Gruppentreffen und Besuche mehr statt …

Der Mensch ist ein aktives Beziehungswesen und kann nur schwer abwarten. Es ist nicht sein Ding, die Hände in den Schoß zu legen. Er muss spüren, dass er lebt. So wird er aktiv, denn wie heißt es so schön “Not macht erfinderisch”:
Nachbarschaftshilfe erhält einen größeren Stellenwert und wird neu entdeckt. Der Bewegungsdrang verleitet zu neuer sportlicher Betätigung. Es werden kreative Ideen entwickelt und mit Hilfe von technischer Unterstützung in Schule, Beruf und Freizeit wirkungsvoll umgesetzt. So manches Neuland wird betreten, auf das sich vorher nur wenige gewagt haben.

Und was geschieht mit unserem Glauben?
Eigentlich ist dieser immer auf Nummer sicher, denn Gott ist immer da!
Wir dürfen auf ihn vertrauen. Bei ihm sind wir jederzeit willkommen.
Ob man von IHM angesteckt wird, ist eine andere Frage, denn Gottes Geist weht wo er will.
Sicher ist, er verbindet die Menschen untereinander und mit Gott.
Und das Beste am Glauben:
Wir können uns jederzeit frei entscheiden, ob wir uns (neu) anstecken lassen um mit unseren Herzen dabei zu sein. 

In der Bibel können wir lesen, dass “für Gott nichts unmöglich” ist (vgl. Lukas 1,37). Das ist doch hoffnungsvoll!
Vielleicht ist gerade jetzt eine gute Gelegenheit sich (wieder) darauf zu besinnen und mehr aktiv zu werden?
Als Motivation könnte Psalm 139 in moderner Übersetzung hilfreich sein:

Für persönliche Gespräche bin ich gerne erreichbar. Sollte es Menschen in Ihrem Umfeld geben, die über diesen Kanal nicht erreicht werden, aber ein Gespräch wünschen, bitte ich um Weiterleitung. Bleiben Sie behütet und hoffnungsvoll!

Osterklappern trotz Versammlungsverbot

“Auch wenn wir aufgrund COVID-19 derzeit unser gewohntes Miteinander in der Pfarrgemeinde nicht leben können, wollen wir nach allem greifen, das uns hilft und uns Hoffnung gibt.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, das Rappeln in diesem Jahr nicht, wie ursprünglich angedacht, ausfallen zu lassen sondern in einer anderen Form den Menschen zugänglich zu machen. Mit unserem Rappeln zeigen wir, dass wir zusammenstehen und füreinander da sind, dass wir Gemeinde sind.”

 

In den verschiedenen Orten der PG Salmtal wird deshalb eine Klappper-Aktion besonderer Art vorbereitet. Zu den gewohnten Zeiten werden Kinder, Jugendliche (und Eltern) vom Balkon, aus dem Fenster oder vor der Haustür aus die Klappern und Ratschen zum Erklingen bringen. So wird es möglich, ein traditionelles Ritual trotz Versammlungsverbot unter die Menschen zu bringen. Ganz lieben Dank für den Vorschlag aus Sehlem, der auf sehr ausdrucksstarke Weise miteinander verbindet!

Wie mit Kindern über Corona sprechen

Viele Menschen sind in diesen Tagen besorgt wegen der überwältigenden Ausbreitung des Corona-Virus. Erwachsene, aber vor allem auch Kinder können überfordert werden von der Fülle an Informationen, die jeden Tag über die Medien verbreitet werden. Da tut es gut, auf der Suche nach Worten zum Verstehen und Erklären, Unterstützung zu finden. Hier einige Links mit Tipps für den Umgang mit dem schwierigen und zurzeit alles beherrschenden Themas “Corona”:

Info LebensberatungErklärungen Geolino

Erklärvideo 1

Erklärvideo 2

COVID_19_Tipps_fuer_Eltern

Mosel-Camino 5. Etappe

Jakobsweg regional – Geführte Pilgerwanderungen in fünf Einzeletappen zwischen Zell und Trier

Von Koblenz-Stolzenfels aus führt der sog. Mosel-Camino nach Trier zum Apostelgrab des heiligen Matthias. Der Fernpilgerweg lässt sich gut in einzelne Tagesetappen aufteilen. Wir bieten insgesamt fünf Pilgerwanderungen in unserer Region zwischen Zell und Trier an. Eine Teilnahme ist für einzelne Etappen ebenso möglich wie für einen zusammenhängenden Pilgerweg.

Pilgern, ein innerer Weg
> abwechslungsreiche Tal- und Höhenwege mit Weinbergen und Wäldern, Weiden und Streuobstwiesen
> teils steile, aber mit ausreichend Kondition und Trittsicherheit zu bewältigende Aufstiege mit spektakulären Ausblicken
> kulturhistorische Sehenswürdigkeiten: Kirchen, Klöster und Kapellen im Wechsel mit mittelalterlichen Burgen und Ruinen

Durch die von Natur und Mensch vorgegebene Struktur bietet der Weg alle Voraussetzungen für Pilgerwanderungen:
Bewusstes Gehen, ergänzt durch kurze Impulse, wertet den äußeren Weg über Reflexion des eigenen Lebensweges zu einem inneren und somit ganz persönlichen Weg auf.

Letzte Etappe von Schweich nach Trier zum Grab des Apostels Matthias (ca. 22 km)

Termin               voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2020

Ausrüstung       der Witterung angepasste Outdoorkleidung, festes Schuhwerk, Sonnen- bzw. Regenschutz, evtl. Trekking-Stöcke

Verpflegung      Rucksack mit Tagesverpflegung sowie persönliche Medikamente sind selbst mitzubringen

Schwierigkeit    ausreichendes Maß an Kondition und Trittsicherheit erforderlich

Kosten               evtl. Transportkosten für den Bustransfer;
evtl. Erwerb eines regionalen Pilgerausweises der Jakobusgesellschaft (Mitglieder kostenlos/Nichtmitglieder 4,00 €)

Anmeldeverfahren

Pilgerinnen und Pilger nehmen die gegenseitige Abhängigkeit von Natur und Mensch wahr. Sie fühlen sich verantwortlich für die Bewahrung der Umwelt und engagieren sich aktiv in der Unterstützung ihrer Erhaltung bzw. Regenerierung. Aus diesem Grund bietet es sich an, die An- und Rückreise bzw. zum Start- und Endpunkt der Wanderung umweltfreundlich zu gestalten. Aus organisatorischen Gründen ist eine schriftliche Anmeldung mit unten angegebenem Formular erforderlich. Zur besseren Planung (evtl. Fahrgemeinschaft bei Anreise und Bustransfer zum Startpunkt) bitte pro Einzelperson bzw. Paar je einen Anmeldeflyer Pilgerangebote vollständig ausfüllen und baldmöglichst dem Veranstalter zukommen lassen. Dieses Formular kann auch am PC ausgefüllt und per Mail versendet werden. Angebot bzw. Anfrage einer Mitfahrgelegenheit bitte dort notieren.

Für weitere Informationen wird zu gegebener Zeit persönlicher Kontakt mit den Interessierten aufgenommen.

Leitung              Herbert und Pia Groh

Kooperationen St. Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz – Saarland; Regionalgruppe Schaumberger Land

Interessenbekundung/Anmeldung Anmeldeflyer Pilgerangebote

Unterwegs auf dem Mosel-Camino Überblick

Unterwegs auf dem Mosel-Camino

Jakobsweg regional – Geführte Pilgerwanderungen in fünf Einzeletappen zwischen Zell und Trier

Von Koblenz-Stolzenfels aus führt der sog. Mosel-Camino nach Trier zum Apostelgrab des heiligen Matthias. Der Fernpilgerweg lässt sich gut in einzelne Tagesetappen aufteilen. Wir bieten insgesamt fünf Pilgerwanderungen in unserer Region zwischen Zell und Trier an. Eine Teilnahme ist für einzelne Etappen ebenso möglich wie für einen zusammenhängenden Pilgerweg.

Pilgern, ein innerer Weg
> abwechslungsreiche Tal- und Höhenwege mit Weinbergen und Wäldern, Weiden und Streuobstwiesen
> teils steile, aber mit ausreichend Kondition und Trittsicherheit zu bewältigende Aufstiege mit spektakulären Ausblicken
> kulturhistorische Sehenswürdigkeiten: Kirchen, Klöster und Kapellen im Wechsel mit mittelalterlichen Burgen und Ruinen

Durch die von Natur und Mensch vorgegebene Struktur bietet der Weg alle Voraussetzungen für Pilgerwanderungen:
Bewusstes Gehen, ergänzt durch kurze Impulse, wertet den äußeren Weg über Reflexion des eigenen Lebensweges zu einem inneren und somit ganz persönlichen Weg auf.

Termine     jeweils sonntags

  1. Etappe       22.09.2019 von Zell nach Traben-Trarbach (16 km)
  2.  Etappe      10.11.2019 von Traben-Trarbach nach Osann-Monzel (18 km)
  3.  Etappe       01.03.2020 von Osann-Monzel nach Klüsserath (18 km)
  4.  Etappe       von Klüsserath nach Schweich (16 km)
  5.  Etappe       von Schweich nach Trier, St. Matthias (22 km)

Ausrüstung       der Witterung angepasste Outdoorkleidung, festes Schuhwerk, Sonnen- bzw. Regenschutz,                                                                              evtl. Trekking-Stöcke

Verpflegung      Rucksack mit Tagesverpflegung sowie persönliche Medikamente sind selbst mitzubringen

Schwierigkeit    ausreichendes Maß an Kondition und Trittsicherheit erforderlich

Kosten               evtl. Transportkosten für den Bustransfer; Möglichkeit zum Erwerb eines regionalen Pilgerausweises                                                                                       der Jakobusgesellschaft (Mitglieder kostenlos/Nichtmitglieder 4,00 €)

Anmeldeverfahren

Pilgerinnen und Pilger nehmen die gegenseitige Abhängigkeit von Natur und Mensch wahr. Sie fühlen sich verantwortlich für die Bewahrung der Umwelt und engagieren sich aktiv in der Unterstützung ihrer Erhaltung bzw. Regenerierung. Aus diesem Grund bietet es sich an, die An- und Rückreise bzw. zum Start- und Endpunkt der Wanderung umweltfreundlich zu gestalten. Aus organisatorischen Gründen ist eine schriftliche Anmeldung mit unten angegebenem Formular erforderlich. Zur besseren Planung (evtl. Fahrgemeinschaft bei Anreise und Bustransfer zum Startpunkt) bitte pro Einzelperson bzw. Paar je einen Anmeldeflyer Pilgerangebote vollständig ausfüllen und baldmöglichst dem Veranstalter zukommen lassen. Dieses Formular kann auch am PC ausgefüllt und per Mail versendet werden. Angebot bzw. Anfrage einer Mitfahrgelegenheit bitte dort notieren.

Für weitere Informationen wird zu gegebener Zeit persönlicher Kontakt mit den Interessierten aufgenommen.

Interessenbekundung/Anmeldung über Anmeldeflyer Pilgerangebote

Anmeldeschluss ist in der jeweiligen aktuellen Ausschreibung ersichtlich. Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.

Leitung              Herbert und Pia Groh

Kooperationen St. Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz – Saarland; Regionalgruppe Schaumberger Land und Katholische Erwachsenenbildung Bistum Trier

 

Mosel-Camino 4. Etappe verschoben

Die 4. Tagesetappe auf dem Mosel-Camino von Klüsserath nach Schweich wird wegen aktuell erforderlicher Vorkehrungsmaßnahmen des Infektionsschutzes bezüglich der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.

 

 

 

 

 

 

Rückblick Mosel-Camino am 01.03.2020

Gemäß der Volksweisheit “Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens schlechte Kleidung!” machten sich am 1. Fastensonntag 28 Pilgerinnen und Pilger in Monzel auf den Weg. Die Frage “Fasten und/oder Pilgern?” wurde an verschiedenen Orten in Form von unterschiedlichen Impulsen aufgegriffen. Je nach Bedarf konnte aufgenommen und verarbeitet werden, was berührte und persönlich gerade dran war.

Einzelne, aber auch Paare oder kleine Grüppchen hatten sich aus verschiedenen Orten zwischen Trier und Wittlich zusammengefunden. Es stand die Etappe von 19 km auf dem Mosel-Camino von Monzel nach Klüsserath auf dem Programm. Obwohl es tagelang vorher geregnet hatte, reisten die Frauen und Männer mittleren Alters mit ihrem je eigenen Rucksack des Lebens sehr motiviert zur geführten Pilgerwanderung an. Bei der ersten Pause im Wald gab es einen kurzen “Segen” von oben in Form eines zarten Regenschauers. Ansonsten wurden nur die Schuhe und unteren Hosenteile nass bzw. matschig. Die Ankunft in Klüsserath gelang noch rechtzeitig vor dem bereits vorhergesagten Regen des Tages … 

Auf Wald- und Wiesenwegen wurde der Wallfahrtsort Klausen mit der Wallfahrtskirche “Mariä Heimsuchung” durchquert. Dort fand die Mittagsrast statt und es konnten regionale Pilgerausweise und -stempel erworben werden. Die teilweise steilen Anstiege sorgten dafür, den eigenen Körper in vollem Ausmaß wahrzunehmen. So konnte eine Verbundenheit mit der Natur und auch mit Gott erspürt werden. Situationen aus dem Leben wurden übertragbar auf den Pilgerweg mit seinen herausfordernden Höhen und Tiefen sowie Wolken- und Lichtspielen. Impulstexte und -lieder, aber auch die Worte des Tagesevangeliums, berührten auf dem „be•WEG•ten“ Gang im Leben.

Die Fortsetzung des Mosel-Caminos von Klüsserath nach Schweich wird zu einem neuen Termin stattfinden.

 

Interessenbekundung/Anmeldung über das Anmeldeformular

Überblick über die Tagesetappen auf dem Mosel-Camino

40 Jahre Route Echternach – Salmtaler Route

Mit Freunden unterwegs sein! Neue Leute kennenlernen! Gemeinsam durch die Nacht wandern! Austausch, Anregung, Alltag ablegen! Die Sonne aufgehen sehen! Jugendgottesdienst, Frühstück, chillig in den Tag starten und als Highlight: die Springprozession

Das ist die „Route Echternach“!

Und wir feiern dieses Jahr runden Geburtstag! Schon seit 40 Jahren findet von Pfingstmontag auf Pfingstdienstag die Route Echternach statt.

Seit 1980 machen sich in dieser Nacht aus zahlreichen Orten junge Menschen aus Deutschland und Luxembourg auf den Weg. Das Ziel ihres Weges ist die Echternacher Springprozession, eine jahrhundertealte Tradition und seit 2010 Weltkulturerbe.  Zur Ehre des Hl. Willibrod wird hüpfend bei polkaähnlicher Musik durch die Straßen getanzt.

Wie immer gibt es verschiedene Routen durch die Nacht nach Echternach. Drei Impulse gestalten diesen Weg.  Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums greifen wir eine frühere Tradition auf. Wir bieten neben den bewährten Strecken zwei Routen „40 Jahre – 40 km“ mit Übernachtung an.

Um 5:30 Uhr feiern wir in der Echternacher Basilika einen Jugendgottesdienst. Danach ist Frühstückszeit und Zeit zum Erholen. Ab ca. 8:00 Uhr gibt es ein Geburtstagsprogramm, bis wir uns um 09:00 Uhr zur Echternacher Springprozession aufstellen.

Das Motto der Nachtwallfahrt in 2020 ist: Stell dir vor, es ist Frieden!

Wähle eine Route und sei dabei!

Hier geht’s zum Flyer mit Download