Allgemein

Flüchtlingsrettung mit der Rostocker „Sea-Eye 4“

Rettungsschiff SEA-EYE 4 sticht in See – Bistum Trier beteiligt sich an Kosten

Mehr Informationen auf: www.sea-eye.org.

Bild: © Maik Luedemann, Sea-Eye

 

Klausen-Wallfahrt „Heckenland Plus“ 2021

Die mittlerweile schon traditionsmäßige Klausen-Wallfahrt der Pfarreien Arenrath, Bruch, Heckenmünster, Heidweiler, Hetzerath, Rivenich und Sehlem, kurz als „Heckenland Plus“ bekannt, kann Corona-bedingt nicht als Sternwallfahrt stattfinden.

Das Pilgeramt zur Wallfahrt „Heckenland Plus“ findet am 02.05.2021 um 15:00 Uhr in der Kirche Klausen unter den geltenden Schutzmaßnahmen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich im Pfarrbüro Salmtal bis Freitag, 30.04.2021 (12:00 Uhr).

 

Gott suchen – jederzeit und überall

Gott ist DA! _ ZWISCHEN den vielen kleinen und großen Dingen, die sich im Leben ereignen.

Die “Netzgemeinde” ist wie ein Hinweisschild für Dich und hilft Dir dabei, mitten im Alltag Gott zu entdecken.

> zwischendrin

Die Netzgemeinde lebt in den sozialen Netzwerken. Sie ist da, wo du bist. Immer zwischendrin: in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit, …

> zwischendurch

Die Netzgemeinde hat immer geöffnet. Du entscheidest, wann Du dir etwas „abholen“ oder etwas „einbringen“ möchtest.

> zwischenzeit

Es ist egal, ob Du viel oder wenig Zeit mitbringst: Du bestimmst selbst, wie lange Deine Zwischenzeit dauert.

Gott suchen – Über die Netzgemeinde da-zwischen (netzgemeinde-dazwischen.de)

Rückblick Gottesdienst-Parcours

Veranstaltungen mit Gruppen sind nun schon einige Monate undenkbar. Alternativ zum traditionellen Messdiener-Tag bestand mit dem Liturgie-Parcours eine Möglichkeit, sich bei individuellen Besuchszeiten mit den Diensten von Ministrant*innen auseinanderzusetzen. Die Handreichungen zu den einzelnen Themen als „Hosentaschen-Büchlein“ haben ein praktisches Format. Sie können jederzeit mitgenommen und Inhalte somit überall aufgefrischt werden. Mit der feierlichen Beauftragung von neuen Messdienern und Ehrung für 10-jährige Dienste wurde der Liturgie-Parcours in der Kirche Sehlem beendet.

Verschiebungen von Erstkommunion-Feiern und stark einschränkende Schutzkonzepte ließen die Beauftragung neuer Messdiener in die PG Salmtal nicht in gewohnter Weise zu. Zurzeit sind die Dienste nur eingeschränkt und Gruppentreffen gar nicht möglich. Deshalb bot sich mit dem Liturgie-Parcours eine Gelegenheit, Wissen auf individuelle Weise anzueignen bzw. aufzufrischen. Vielen Dank für die überaus positiven Rückmeldungen zum Parcours – auch von Nicht-Messdienern. Dies ist Motivation in schwierigen Zeiten eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten!

Vier von 20 interessierten neuen Messdienern haben die Gelegenheit genutzt, in die große Dienstgemeinschaft aufgenommen zu werden. Sie absolvierten den Gottesdienst-Parcours unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen mit fachkundiger Begleitung. Zwei Jugendliche nutzten zu anderer Zeit die Möglichkeit, Dank für 10-jährigen Messdienerdienst entgegenzunehmen.

Wir danken herzlich allen, die sich in irgendeiner Weise an diesem Parcours beteiligt haben – sei es in Planung, Durchführung oder individueller Nutzung!

Sicherlich ergibt sich wieder eine Möglichkeit, die interessierten Kinder in die große Messdiener-Gemeinschaft aufzunehmen – in welcher Form auch immer. Hoffnungsvoll sehen wir in die Zukunft und wünschen alles Gute. Carsten und Pia.

 

Pilgersaison

Aufgrund der immer noch unübersichtlichen Corona-Situation, können leider keine konkreten Pilgerangebote veröffentlicht werden. Um über kurzfristige Angebote der Pilger-Pastoral frühzeitig informiert zu werden, ist es jederzeit möglich, mit einer formlosen Mail in den Adressverteiler aufgenommen zu werden.

Aschermittwoch Zuhause für Familien

Die Corona-bedingten Kontakteinschränkungen haben in diesem Jahr leider nicht die traditionellen Aschermittwoch-Feiern in den katholischen KiTas der PG Salmtal ermöglicht. Um den Brauch der Aschenkreuzspendung für Familien alternativ erlebbar zu machen, wurde ein Anleitungsheft mit Erläuterungen zum Beginn der Fastenzeit hergestellt. Aus kindgerechten Entwürfen für Gottesdienste konnten sich die Familien einen Gottesdienst der verschiedenen Altersgruppen für Zuhause aussuchen und gemeinsam feiern. Die beigepackte und im Vorfeld gesegnete Asche lud dazu ein, sich gegenseitig den Zuspruch Gottes für die Zeit der Besinnung und Erneuerung als Segen zu spenden. So bot diese außergewöhnliche Situation in diesem Jahr die Möglichkeit, den Brauch in den Familien erfahrbar zu machen, was im Vorfeld altersangepasst nur in der KiTa intern gefeiert wurde.

Gottesdienst-Parcours

Lust auf einen Parcours, an dem verschiedene Stationen durchlaufen werden und ganz nebenbei der Gottesdienst besser verstanden wird?
Dann bist du hier genau richtig: Dinge ausprobieren, Material bearbeiten und auch mit nach Hause nehmen.

Wir haben einen Parcours gestaltet, bei dem du lernen, erzählen, aber auch ausprobieren kannst, was für den Messdiener-Dienst wichtig ist. Es geht u. a. um Dienste, z. B. bei Messe, Taufe, Hochzeit und Beerdigung, aber auch um die Bedeutung von Geheimcodes. Die verschiedenen Stationen sind so aufgebaut, dass die Hygiene- und Schutzmaßnahmen in der Corona-Zeit ohne Probleme einzuhalten sind. Im Durchlauf der Stationen gestaltet sich wie von selbst ein individueller Gottesdienst. Verschiedene Aufgaben können selbstständig bearbeitet werden. Dies führt zur Verinnerlichung der einzelnen Themen. Sogenannte „Hosentaschen-Büchlein“ sind thematisch v. a. an den verschiedenen Diensten der Messdiener orientiert und können gerne mitgenommen werden.

Termin:    14.-20. Februar 2021

Ort:        Kirche Sehlem (täglich geöffnet)

Bei Interesse an einer begleiteten Führung durch die Stationen bitten wir um frühzeitige Terminvereinbarung.

Vielen Dank und Gottes Segen!

 

Impuls zum 3. Advent

Maßnehmen an Jesus.

Als ich bei der Bundeswehr war, gab es dort die Sitte, 100 Tage vor der Entlassung ein Maßband zu nehmen, und jeden Tag eine Zahl abzuschneiden, um so auf dem Laufenden zu sein, wie lange es noch dauert. Wenn dann die Zahl 50 erreicht wurde, wurde das sogenannte Gipfelfest gefeiert. Die Hälfte war geschafft, jetzt dauert es nicht so lang.

Etwas Ähnliches feiern wir am 3. Adventssonntag. Da liegt die Hälfte der Vorbereitungszeit auf Weihnachten hinter uns, und es dauert nicht mehr lang. Darum hat dieser Sonntag, dieses Gipfelfest einen besonderen Namen. Er heißt: Gaudete – freuet euch. Und als Zeichen der Vorfreude trägt der Priester beim Gottesdienst ein rosarotes Gewand. Das macht er nur zweimal im Jahr. Beim Gipfelfest der Adventszeit und beim Gipfelfest der Fastenzeit, der dann auch seinen eigenen Namen hat: laetare. Und auch das heißt: Freuet euch.

Impuls zum 2. Advent – Wartezeit

Der Begriff „Advent“ stammt aus dem Lateinischen und wird hergeleitet von advenire = Ankommen bzw. adventus (Domini) = Ankunft (des Herrn).  Somit bezieht er sich ursprünglich auf die vierwöchige Vorbereitungszeit der Christenheit auf die Geburt Jesu an Weihnachten. Eine weitere Übersetzung könnte auch „Abenteuer“, z. B. eine Entdeckungsreise in eine unerschlossene Region, meinen.

Bei einer solchen Reise ist nichts geplant und alles ungewiss. Ich fasse meinen ganzen Mut zusammen und lasse mich auf etwas ein, wovon ich noch keine Vorstellung habe, wie es werden wird. Das ist ein Wagnis, aber macht auch frei von Verpflichtungen und Erwartungen anderer Menschen. Mit Neugier, Offenheit und allen Sinnen breche ich auf. Ich höre auf mein Inneres und nehme die Haltung des Wartens ein.

Vom Warten

Die Gesichter der Wartenden –
genervt, gelangweilt,
angespannt,
matt, müde, leer.

Was erwarte ich?
Was erwartet mich?

Wartezeit als Un-Zeit,
Nicht-Zeit, Zwischen-Zeit;
Warten als verlorene Zeit,
als hohle und als leere Zeit.

Was erwarte ich?
Was erwartet mich?

Warten als gefüllte Zeit,
als Lebens-Zeit,
als Hoffnungszeit,
Warten in Verbundenheit.

Was erwarte ich?
Was erwartet mich?

Die Gesichter der Wartenden –
lebendig, offen, froh:
Wartezeit im Hoffnungskleid
erfüllter,
ja ganz anderer Zeit.                                                                          Dorothee Sandherr-Klemp

Bei diesem Warten geht es nicht um Erwartungen, die andere an mich richten, sondern um das, was mich erwartet bzw. was ich geben kann – etwas, das mich weiterbringt –  weil ich weiß: Gott ist da! Er lädt mich ein und begleitet mich auf meinem Weg. Er hält alles für mich bereit, sobald ich bereit bin und mich einlasse …

ERWARTEN
bedingungslos
auf sich zukommen lassen
nach vorne schauen

nichts vorgeben
frei sein
aufbrechen

empfangen
dankbar annehmen
nach mehr sehnen

Haltung zeigen
hören
helfen

ankommen
Ich bin da

 

In guter Hoffnung wollen wir gemeinsam singen:
„O Herr, wenn du kommst, wird die Welt wieder neu, denn heute schon baust du dein Reich unter uns,
und darum erheben wir froh unser Haupt. O Herr, wir warten auf dich.“                                                     

(GL 233 Helga Esther Poppe)

Qualifizierungskurs „Geistliche Pilgerbegleitung“ für ehrenamtliche Pilgerführende in drei Modulen – Bistümer Speyer und Trier

Christen kennzeichnet ihr Unterwegssein… Dies kommt gerade heute in den christlichen Gemeinden und Bistümern zum Tragen – neue Wege sind gefragt.

Für Menschen, die sich zu „Geistlichen Pilgerbegleiter*innen  ausbilden lassen wollen, bieten die Bistümer Speyer und Trier in Kooperation mit der St. Jakobusbruderschaft Trier und der Jakobusgesellschaft jährlich wechselnd einen Qualifizierungskurs an. Der Kurs ist offen für alle Interessierten mit Pilgererfahrung. 2021 richtet das Bistum Speyer den Kurs aus.

DownloadFlyer Anmeldung 2021 AUSGEBUCHT (mit Warteliste)

Kontakt vor Ort für Informationen: Pia Groh

Messdienerdienst und Corona

In Zeiten mit Corona ist vieles aufwändiger geworden. Im liturgischen Bereich des Ministrantendienstes muss genau geschaut werden, welcher Dienst wie ausgeführt werden kann. Nach mehreren Monaten Erfahrung im Alltag mit Corona und mit der Handreichung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Ministrant*innen im Bistum Trier ist es unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen recht gut möglich, den eingeschränkten Dienst für Gott und die Menschen würdig umzusetzen. Schaut gerne nochmal in die Handreichung rein: Download

Hier geht’s lang zu weiteren Informationen zum gesamten Bereich „MinistrantInnendienst im Bistum Trier“.

 

Rückblick Abschlussetappe Mosel-Camino

Unter dem Motto des Weltmissionssonntags „Selig, die Frieden stiften“, wurde die letzte Etappe auf dem Mosel-Camino bei bester Atmosphäre beendet. Die Anstrengungen über mehrere Steigungen von Biewer über den Felsenweg weiter zu Mariensäule und Markusberg mit dem sich anschließenden sehr steilen Abstieg in die Stadt hinunter hatten sich gelohnt – trotz regnerischen Wetters.

Kurz vor knapp könnte man sagen, denn am letzten Sonntag im Oktober war es noch möglich in einer gemischten Gruppe zu pilgern. Insgesamt 12 Personen waren gemeinsam unter Corona-Schutzbedingungen unterwegs. Sie ließen sich auf die Themen der einzelnen Stationen am Weg ein und es kam zu einem regen Austausch. Die Regenschauern ab Mittag konnten die Stimmung nicht eintrüben, schließlich sind Pilger*innen für alles gerüstet. Beendet wurde die Pilgerwanderung mit dem Besuch am Apostelgrab des Heiligen Matthias und einem Abschluss in der Krypta der Abteikirche St. Matthias.

Im Anschluss daran konnte optional an einer Führung im Benediktinerkloster der Abtei mit Bruder Thomas teilgenommen werden. Dies war selbst für Trierer Bürgerinnen eine willkommene Überraschung und hat den gesamten Tag sehr interessant abgerundet.

Mit dieser Veranstaltung wurde die Pilgersaison 2020 beendet. Nun hoffen wir auf gute Bedingungen für 2021. Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit!

Mosel-Camino 6. Etappe

Jakobsweg regional – Geführte Pilgerwanderungen in sechs Einzeletappen zwischen Zell und Trier

Von Koblenz-Stolzenfels aus führt der sog. Mosel-Camino nach Trier zum Apostelgrab des heiligen Matthias. Der Fernpilgerweg lässt sich gut in einzelne Tagesetappen aufteilen. Wir bieten insgesamt sechs Pilgerwanderungen in unserer Region zwischen Zell und Trier an. Eine Teilnahme ist für einzelne Etappen ebenso möglich wie für einen zusammenhängenden Pilgerweg. Die vorletzte Etappe führt von Schweich nach Trier-Biewer.

Pilgern, ein innerer Weg
> abwechslungsreiche Tal- und Höhenwege mit Weinbergen und Wäldern, Weiden und Streuobstwiesen
> teils steile, aber mit ausreichend Kondition und Trittsicherheit zu bewältigende Aufstiege mit spektakulären Ausblicken
> kulturhistorische Sehenswürdigkeiten: Kirchen, Klöster und Kapellen im Wechsel mit mittelalterlichen Burgen und Ruinen

Durch die von Natur und Mensch vorgegebene, manchmal stark herausfordernde, Struktur bietet der Weg alle Voraussetzungen für Pilgerwanderungen:
Bewusstes Gehen, ergänzt durch kurze Impulse, wertet den äußeren Weg über Reflexion des eigenen Lebensweges zu einem inneren und somit ganz persönlichen Weg auf.

Letzte Etappe von Biewer über Markusberg nach St. Matthias, Trier (12-14 km)

Mittlerweile gehen die Veränderungen aufgrund der Corona-Pandemie im Alltag schon mit einer gewissen Routine einher. Wir werden zukünftig in allen Bereichen eine Art „neue Normalität“ entwickeln müssen – so auch im Pilgerwesen. Durch die teils anstrengenden Passagen auf dem Mosel-Camino wird der Körper stark gefordert und es ist unangenehm, die komplette Strecke mit Mund-Nasen-Schutz zu bewältigen. Außerdem kann es in größeren Gruppen schwierig werden, den geforderten Mindestabstand auf dem Weg einzuhalten. Aus diesem Grund wird die Fortsetzung der Tagesetappen auf dem Mosel-Camino mit höchstens 15 Teilnehmenden starten unter Einhaltung der corona-bedingten Hygieneregeln.

Termin               25.10.2020 von 9:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Treffpunkt:        Trier-Biewer, Jakobsbrunnen (VRT-Haltestelle Donaustr.)

Tagesziel:          St. Matthias, Trier (VRT-Haltestelle St. Matthias, Kirche –> Parkplätze vorhanden)

Schwierigkeit    ausreichendes Maß an Kondition und Trittsicherheit erforderlich

Ausrüstung       der Witterung angepasste Outdoorkleidung, festes Schuhwerk, Sonnen- bzw. Regenschutz, evtl. Trekking-Stöcke, Mund-Nasen-Maske

Verpflegung      Rucksack mit Tagesverpflegung sowie persönliche Medikamente/Desinfektionsmittel sind selbst mitzubringen

Kosten               eigenverantwortliche An-/Abreise (Parkmöglichkeiten in St. Matthias, Kirche; VRT-Anfahrt nach Biewer möglich); evtl. Erwerb eines regionalen Pilgerausweises der Jakobusgesellschaft (Mitglieder kostenlos/Nichtmitglieder 4,00 €; Einkehrmöglichkeit)

 

Anmeldeverfahren

Aus organisatorischen Gründen ist eine schriftliche Anmeldung mit vollständiger Adresse und Telefonnummer/Mailadresse (s. Formular) erforderlich. Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Es wird eine Warteliste angelegt.

Anmeldeformular herunterladen

Anmeldeschluss 21.10.2020

Leitung              Herbert und Pia Groh

Kooperationen St. Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz – Saarland; Regionalgruppe Schaumberger Land und KEB