Kindertagesstätten

St. Martin in Zeiten mit Corona

In Zeiten der Pandemie wurde der Martinstag vielerorts anders gestaltet als wir es gewohnt waren. In Dreis haben Kita und Ortsgemeinde gemeinsam eine schöne Alternative zum Martinsumzug für die Kinder organisieren können. Am 11.11.2020 besuchte St. Martin zuerst unsere Kleinen aus dem Nestbereich. Auf dem Außengelände der Kita wurde St. Martin mit großen Kinderaugen empfangen. Wer hätte schon damit gerechnet, dass an diesem Morgen ein Pferd auf unserem Spielplatz steht? Natürlich hatte St. Martin auch für jedes Kind eine leckere Martinsbrezel dabei. Diese wurde gleich an Ort und Stelle verputzt.

Nachdem St. Martin anschließend die Grundschulkinder besucht hatte, machte er sich auf den Weg zu unseren Großen Kita-Kindern in den Wald. Bei der Schutzhütte hatten die Kinder und Erzieherinnen am Morgen bereits ein großes Martinsfeuer vorbereitet, um St. Martin gebührend zu empfangen. Bei Kakao und Tee warteten sie gespannt auf seine Ankunft. Unsere Großen empfingen St. Martin mit einem Martinslied. Martin teilte mit seinem Schwert den roten Mantel und bot diesen einem „frierenden“ Kind an.

An der frischen Waldluft schmeckten die Brezeln den Kindern besonders gut.

Auf diesem Wege möchten wir uns herzlich bei der Ortsgemeinde Dreis für die tolle Unterstützung und das Bereitstellen der Brezeln bedanken. Unser besonderer Dank gilt natürlich unserem St. Martin, Josef Hansen und seinen Helfern.

Grüße zum neuen KiTa-Jahr

Am 17.08.2020 enden die Schulferien in Rheinland-Pfalz und somit auch die Ferien in den meisten KiTas in unseren Orten. Das KiTa-Jahr 2020/2021 beginnt. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Es stehen Corona bedingt viele neue Herausforderungen bevor, die für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen Mut, Kraft, Kreativität und Ausdauer verlangen. In der Hoffnung, die Herausforderungen gut zu meistern, bedürfen wir Menschen der Unterstützung und dem Zuspruch, denn Anerkennung, Liebe und Begleitung sind menschliche Urbedürfnisse. Um diese zu befriedigen ist es notwendig, auch zu vertrauen. Gott meint es gut mit uns und zeigt dies im Segen, wenn es heißt: „Ich will dich segnen. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne.“

(aus: Gute Nachricht Bibel, Gen 12,2)

In diesem Text fordert Gott Abraham auf, seine Heimat zu verlassen und ganz neu anzufangen. Gleichzeitig jedoch, sagt er ihm seine Begleitung zu. ER lässt Abraham nicht alleine, sondern verspricht ihm, ihn zu begleiten. Durch grenzenloses Vertrauen wird Abraham selbst zum Segen und erlebt einen Neuanfang, der gesegnet ist …

Erzieher*innen, Eltern und Familien sind auch ermächtigt, ihren Schützlingen und sich gegenseitig im Namen Gottes Segen zuzusprechen. Freundschaft mit Gott lässt sich im Segensritual des Kreuzzeichens ausdrücken. Mit diesem Zeichen werden die Kinder/Familienmitglieder in die Beziehung mit Gott hineingenommen. Es bieten sich viele alltägliche Gelegenheiten, wie z. B. beim Verlassen des Hauses, vor dem Zubettgehen, in schweren Momente u. ä. Auch spenden liebevolle Gesten (Hand auf die Schulter, in den Arm nehmen, an die Nase stupsen …) Geborgenheit und positive Energie.

Der Segen Gottes, SEINE Zusage, wird im christlichen Glauben als lebenspendende Kraft angesehen. Denn der Mensch erhält Teilhabe an Gottes Liebe, Energie und Barmherzigkeit. Dies ist eine Gnade: ein Geschenk! Es ist frei zugänglich und kann erhofft und erbeten werden. Erzwingen lässt sich dieses Geschenk jedoch nicht …

 

Segen zum Beginn des KiTa-Jahres

Unser neues KiTa-Jahr soll mit Gottes Segen beginnen:
Gott sei um uns herum, wie die Luft, die wir atmen.
Gott gebe uns Halt, wie der Boden, auf dem wir stehen.
Gott wärme uns wie die Sonne, die das Leben erhält.
So segne uns der gute Gott, heute und alle Tage. Amen.
(aus: Segnen im Kindergarten. Anlässe, Rituale und Gestaltungsideen; Don Bosco-Verlag)

Freude und Hoffnung in der Haus- und Krankenkommunion

Die Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepte während der Corona-Zeit haben bisher die persönlichen Besuche noch nicht möglich gemacht. Um bettlägerige und teils mobile, aber auch geistig verwirrte Menschen aus der Distanz trotzdem zu erreichen, hat das Team der Haus- und Krankenkommunion in der PG Salmtal die Aktion „Freude und Hoffnung“ ins Leben gerufen.

Aus der Ferne mit den Klient*innen in Kontakt zu treten ist grundsätzlich schwierig, weil sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen vorhanden sind. Manche Betroffene werden von Angehörigen oder Pflegenden versorgt, manche leben alleine. Digitale Medien sind selten vorhanden und selbst telefonieren ist nicht immer möglich. Außerdem besteht das Krankenkommunion-Team ebenfalls aus ehrenamtlich Tätigen, die zur sog. Risikogruppe gehören (Alter, Vorerkrankung, zu pflegende Angehörige u. ä.). Also wird es noch etwas dauern, bis die ersehnten persönlichen Besuche mit den Krankenkommunionfeiern wieder stattfinden können.

So entstand die Idee, eine Broschüre mit einer bunten Mischung aus Bildern und religiösen Texten/Liedern, Witzen und Geschichten, Rätsel und Wissenswertem zu gestalten. Einige Messdiener und die beiden katholischen KiTas der PG Salmtal haben sich ebenfalls mit Beiträgen beteiligt. Die Broschüre wird die Menschen in den Häusern zu Pfingsten erreichen. Das Symbol der Brücke drückt die Verbindung mit den Gemeindemitgliedern der Pfarreiengemeinschaft aus. Sie wird Freude bringen und die Wartezeit bis zu den persönlichen Besuchen etwas erträglicher machen.

Broschüre herunterladen

Grüße aus der KiTa Dreis

Seit März 2020 erleben wir alle eine ungewöhnliche Zeit. Die Corona Pandemie führte auch zur Schließung unserer Kita St. Martin Dreis. Außer einer Notbetreuung für nur wenige Kinder, die nicht zu Hause betreut werden konnten, mussten alle anderen zu Hause bleiben. Es war und ist uns sehr wichtig mit den Kindern und ihren Familien in Kontakt zu bleiben. Wir haben verschiedene Aktionen angeregt und viele Kita-Kinder mit ihren Familien haben daran teilgenommen:

Briefe an Senioren wurden gemalt und geschrieben, selbstgestaltete Regenbogenbilder am Kitazaun aufgehängt, ein riesiges Naturmandala wurde von vielen kleinen und großen Händen gelegt…

Wir Erzieherinnen haben den Kindern Briefe geschrieben, sie wenn möglich zu Hause besucht, viele Ideen gegen Langeweile per Mail zugesandt, Telefonsprechzeiten für Kinder und Eltern angeboten und so versucht mit allen den Kontakt aufrecht zu erhalten. Momentan haben die Kinder unter dem Motto „Unsere Corona zeit – so habe ich sie erlebt“ einen Steckbrief mit ihren Familien ausgefüllt. Aus allen Briefen erstellen wir ein Freundebuch, dass die Kinder mit ihren Eltern am PC, Laptop, Tablett, Handy… anschauen können. Auch alle Erzieherinnen und die Hauswirtschaftskräfte haben mitgemacht.

So hoffen wir alle gut durch diese etwas andere Zeit zu kommen.
Wir wünschen uns, unseren Kindern und deren Familien, dass wir uns bald im normalen Kita-Alltag wiedersehen. Bis dahin bleibt gesund!     Das Team der Kath. Kita St. Martin Dreis

 

Online-Konzert für Kinder mit Reinhard Horn

Unter Gottes Regenbogen – Das Kinder-Mitmach-Konzert mit Reinhard Horn
Exklusiv für die Kindertageseinrichtungen im Bistum Trier

In den vergangenen Jahren hat der beliebte Kinderliederautor Reinhard Horn bei den Heilig-Rock-Tagen in Trier mit den Kindern und ihren Familien gesungen. Da in diesem Jahr die Vorschulkinder leider nicht zu den Heilig-Rock-Tagen fahren können, hat das Bistum Trier die Möglichkeit eröffnet, das Konzert über das Internet zu den Kindern und ihren Familien zu bringen.

Das Konzert kann ab Dienstag, 28. April bis Sonntag, 31. Mai 2020 kostenlos online angeschaut werden!

Bischof Stephan, das ganze Vorbereitungs-Team der Heilig-Rock-Tage und natürlich auch Reinhard Horn
wünschen Euch/Ihnen ganz viel Spaß beim Lachen, Singen, Tanzen unter Gottes Regenbogen!

Grüße aus der KiTa Hetzerath

Geschlossene Kindergärten mit Notgruppen-Betrieb während der Corona-Krise und doch gibt es viele Möglichkeiten für Familien und KiTa-Teams, miteinander der Krise zu trotzen. Regelmäßige Tipps und kreative Ideen für Zuhause, aber auch sichtbare Hoffnungslichter für alle. Ganz lieben Dank für die Hoffnungslichter: 

Regenbogenaktion der KiTa St. Hubertus Hetzerath

Dieser wunderschön farbenprächtige Regenbogen mit den Worten „Alles wird gut!“ ist in Zusammenarbeit mit den Kindern der Kita St. Hubertus entstanden. Sie haben ihre Handabdrücke beim Spaziergang mit den Eltern am Fenster angeklebt. Die dazu benötigte Klebefolie wurde Ihnen vorher von den Erzieherinnen und Erziehern per Brief zugestellt.

 

 

 

 

Langeweile?

Zurzeit wird uns allen viel abverlangt, denn die Möglichkeiten der Betätigungen sind eingeschränkt durch die Kontaktregeln in Corona-Zeiten. Doch es gibt vielfältige Ideen gegen Langeweile.

Für Kinder/Jugendliche und Familien hat die Fachstelle Jugend im Bistum Trier eine Fundgrube zusammengestellt.

Einige Beispiele:

Trierer Kinder- und Familienbüro

Sofagottesdienst „Alles wird gut“

Tägliches Abendgebet live aus Taizé

Familientagebuch

Doch bei allem, was wir tun, sollten wir versuchen nicht in Aktionismus zu verfallen! Vielleicht gilt es auch wieder zu lernen:

Einfach loslassen und still werden.

Stille aushalten und zu sich finden ist sicher nicht die schlechteste Möglichkeit  …

mehrWERT-Leben

In dieser außergewöhnlichen Zeit ist die Verantwortung aller Menschen gefragt. Ganz gleich wo sie leben und ob sie glauben oder nicht. Wir alle können einen Beitrag zum Schutz vor zu massiver Verbreitung des Corona-Virus leisten. Deshalb gelten Versammlungsverbot und Kontaktbeschränkungen. Überall begegnet uns der Aufruf „Bleib zu Hause“ oder „STAY AT HOME“. Die großen Veränderungen machen uns betroffen und manchmal sogar handlungsunfähig und wir fragen uns: Ist denn Nähe trotz geforderter Distanz überhaupt möglich?

Besonders groß ist die Umstellung für die Seelsorge. Schließlich teilen wir dort das Leben in Gemeinschaft vor allem durch Präsenz – ganz gleich um welche Alters- oder Interessengruppen es sich handelt.

Sicherlich ist diese ungewohnte Situation eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft und Umstellung oder Anpassung fällt nicht immer leicht. Da gibt es Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen, die nun auf Abstand zueinander gehen müssen. Pfarrämter und Büros werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer wie auch Familien bangen um ihre Existenz. Freizeitaktivitäten können nicht mehr in Gruppen durchgeführt werden. Es finden keine Gottesdienste, Gruppentreffen und Besuche mehr statt …

Der Mensch ist ein aktives Beziehungswesen und kann nur schwer abwarten. Es ist nicht sein Ding, die Hände in den Schoß zu legen. Er muss spüren, dass er lebt. So wird er aktiv, denn wie heißt es so schön „Not macht erfinderisch“:
Nachbarschaftshilfe erhält einen größeren Stellenwert und wird neu entdeckt. Der Bewegungsdrang verleitet zu neuer sportlicher Betätigung. Es werden kreative Ideen entwickelt und mit Hilfe von technischer Unterstützung in Schule, Beruf und Freizeit wirkungsvoll umgesetzt. So manches Neuland wird betreten, auf das sich vorher nur wenige gewagt haben.

Und was geschieht mit unserem Glauben?
Eigentlich ist dieser immer auf Nummer sicher, denn Gott ist immer da!
Wir dürfen auf ihn vertrauen. Bei ihm sind wir jederzeit willkommen.
Ob man von IHM angesteckt wird, ist eine andere Frage, denn Gottes Geist weht wo er will.
Sicher ist, er verbindet die Menschen untereinander und mit Gott.
Und das Beste am Glauben:
Wir können uns jederzeit frei entscheiden, ob wir uns (neu) anstecken lassen um mit unseren Herzen dabei zu sein. 

In der Bibel können wir lesen, dass „für Gott nichts unmöglich“ ist (vgl. Lukas 1,37). Das ist doch hoffnungsvoll!
Vielleicht ist gerade jetzt eine gute Gelegenheit sich (wieder) darauf zu besinnen und mehr aktiv zu werden?
Als Motivation könnte Psalm 139 in moderner Übersetzung hilfreich sein:

Für persönliche Gespräche bin ich gerne erreichbar. Sollte es Menschen in Ihrem Umfeld geben, die über diesen Kanal nicht erreicht werden, aber ein Gespräch wünschen, bitte ich um Weiterleitung. Bleiben Sie behütet und hoffnungsvoll!

Wie mit Kindern über Corona sprechen

Viele Menschen sind in diesen Tagen besorgt wegen der überwältigenden Ausbreitung des Corona-Virus. Erwachsene, aber vor allem auch Kinder können überfordert werden von der Fülle an Informationen, die jeden Tag über die Medien verbreitet werden. Da tut es gut, auf der Suche nach Worten zum Verstehen und Erklären, Unterstützung zu finden. Hier einige Links mit Tipps für den Umgang mit dem schwierigen und zurzeit alles beherrschenden Themas „Corona“:

Info LebensberatungErklärungen Geolino

Erklärvideo 1

Erklärvideo 2

COVID_19_Tipps_fuer_Eltern