Gemeinsam durch die Nacht – Jahrestag Flutkatastrophe

Der Impuls „Gemeinsam durch die Nacht“ lädt ein zu Kerze entzünden – Stille – Gespräch – Kraft finden … Solidarität durch Da sein, auch aus der Ferne.

Am 14./15. Juli 2022 finden unterschiedlichste Veranstaltungen und Angebote statt in den Regionen an Kyll und Ahr, die von der verheerenden Flutkatastrophe im vergangenen Sommer getroffen wurden. Der Jahrestag bietet Raum für Erinnerung an Verstorbene, zur Kraftspendung für Hinterbliebene und Betroffene sowie als Dank für Helfende.

Weltpilgertag am Eifel-Pilger-Radweg erfahren

bike4soul – FahrRad mit allen Sinnen. Um das Geistliche wie auch Landschaftliche mit der kulturellen Vielfalt unserer teilnehmenden Ortsgemeinden zu verbinden, wurde das Format bike4soul – FahrRad mit allen Sinnen ins Leben gerufen.

Die Veranstaltung bietet allen Besucher/-innen am 24. Juli 2022 ein umfangreiches Rahmenprogramm rund um den Eifel-Pilger-Radweg. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Kulinarik, Musik, Kultur sowie Erlebnispädagogik. Spirituelle Angebote und Segenstankstellen führen zur Ganzheitlichkeit.

Viel Freude und gute Erfahrungen!

Rückblick Pilgertour im Heckenland zum „Tag des Tagebuches“

In den Herausforderungen des Alltags kommen wir selbst oft zu kurz. Da tut es gut gemeinsam auf dem Weg zu sein, um die Seelen nachkommen zu lassen. Sich selbst (wieder) auf die Spur zu kommen bzw. ihr treu zu bleiben, dazu lud eine Pilgertour am kuriosen Feiertag „Tag des Tagebuches“ ein.

Mit biografischem Blick erinnern und ordnen – eine nicht immer leichte Sache. Aber alles im Leben hat nun mal seine Zeit und seinen Sinn. Ausgegangen wurde von der Verwurzelung des eigenen Lebens. Ausgesuchte Impulstexte und biblische Vergewisserung führten zu intensiven Gesprächen. Die rund 12 km lange Rundtour durch das sog. Heckenland um die Viktoriaquelle boten ausreichend Raum für Einzelbesinnung, aber auch Austausch innerhalb der Gruppe sowie Entschleunigung und manch angenehme Überraschung.

 

Um Leben mit seinen Entwicklungsphasen zu reflektieren, bot der Weg topografisch die Vielfalt von Höhen und Tiefen, Engführungen und Weiten, Schatten und Licht. Aus dem Chaos der Zivilisation ließen verschiedenste Formen von Brunnen in innere Bewegung geraten, um gut in eine angenehme Ordnung finden zu können. Das einhellige Fazit der Teilnehmenden: „Intensiv, aber wertvoll, weil auf längere Sicht stärkend!“

 

 

Wortgottesdienst einmal anders- vom Heiligen Geist berührt

Die Wortgottesdienste in unserer Pfarreiengemeinschaft können mittlerweile auf eine längere Tradition zurückblicken. Besonders im Heckenland (Arenrath/Bruch/Heidweiler) werden diese schon seit langer Zeit von einem Liturgiekreis vorbereitet bzw. durchgeführt.

Die Pfarrei Hetzerath ist nun seit einiger Zeit ebenso mit einem Kreis von Ehrenamtlichen regelmäßig aktiv. Beide Liturgiekreise sorgen für die Verlebendigung des geistlichen Lebens in unserer PG. So kann man sagen, dass sicherlich hier Gottes Geist seine Wirkung zeigt.

Apropos Heiliger Geist:

Ein etwas außergewöhnlicher Gottesdienst fand an Pfingsten in Hetzerath statt. Die Mitarbeiter*innen im Liturgiekreis machten sich Gedanken darüber, wie der Heilige Geist ein wenig mehr greifbar gemacht werden könnte. Kurzerhand fielen den Ehrenamtlichen alltägliche Dinge ein, die bei der Erklärung und einer Annäherung helfen sollten:

 

So konnte ein Herz und haltende Hände von der Liebe des Geistes Jesu erzählen. Ein Fön erklärte die Kraft des Windhauches, der etwas bei den Menschen im Innern in Bewegung bringt. Ebenso sollte ein Stromkabel die Energie des Geistes symbolisieren, die auch damals den Jüngern zu ihrem Aufbruch geholfen hat. Ein Wörterbuch, war der Versuch auf das Verstehen der verschiedenen Sprachen der Menschen hinzudeuten. Um die tröstende Komponente des Geistes  aufzuzeigen halfen Taschentücher als Erklärung. Abgerundet wurden die Symbole durch die klassische Darstellung der Taube als Heiliger Geist.

Alles in allem wären noch viele andere symbolische Darstellungen möglich gewesen. Am Schluss zeigte das bunte Bild vor dem Altar die Vielfältigkeit der Wirkkraft des Heiligen Geistes.

So wurden Gottesdienstbesucher angeregt über das Pfingstfest nachzudenken.

Danke

Ein besonderer Dank gilt den Liturgiekreisen für ihr Engagement. Leider sind die Besuche nicht immer so regelmäßig und es wäre schön, wenn die Wortgottesdienste noch mehr angenommen werden könnten. Sie werden von den Ehrenamtlichen mit viel Mühe und Herzblut vorbereitet.

So freuen wir uns über Ihren regen Besuch. Besonderer Dank gilt auch der Mandolinengruppe die für die schöne musikalische Gestaltung des Gottesdienstes gesorgt hat.

Vielleicht verspüren Sie aber selber Lust sich in den Wortgottesdiensten zu beteiligen. Wir freuen uns über jede/n die oder der dort aktiv werden möchte. Sie können sich melden bei Gemeindereferentin Beate von Wiecki-Wiertz

 

Firmung 2022 in Dörbach

An Pfingstsamstag  empfingen 45 junge Leute das Sakrament der Firmung. Trotz aktueller Krisenstimmung in der Kirche meldeten sich unsere Jugendlichen für den Empfang des Sakramentes an.

Vor den beiden Gottesdiensten nutzten die Firmlinge die Gelegenheit mit Weihbischof Franz-Josef Gebert ins Gespräch zu kommen. Es wurde viel von den Projekten in der Firmvorbereitung berichtet. Auch wenn die Einschränkungen durch Corona nicht alles möglich machen konnte, so war doch einiges Interessantes für die Jugendlichen dabei:

Viele Firmlinge kamen der Einladung von Pater Alberts Angebot „Frag doch die Tiere“ nach. Pater Albert konnte dabei die jungen Leute ein wenig für die Verantwortung in der Schöpfung sensibilisieren. In eine ähnliche Richtung ging das Angebot „Astronomie und Glaube“. Hier brachte die Schönheit der Schöpfung Gottes im Universum die Jugendlichen zum Staunen. Dabei wurde deutlich, dass wissenschaftliche Erkenntnis und biblische Auslegungen nicht im Widerspruch stehen müssen. Ein Besuch in der Gedenkstätte des ehemaligen KZ´s Hinzert führte die Firmlinge zum Nachdenken über unsere christliche Verantwortung in der Welt.

Doch auch bei vielen anderen Projekten hatten die Jugendlichen Gelegenheit ihr Engagement zu zeigen :

Z.B.: Beteiligung am Dreckwegtag in der Gemeinde, Osterklappern, als Betreuer bei der Sternsingeraktion, beim Spendenlauf für die Ukraine, bei der Mitgestaltung des Jugendkreuzweges, beim Palmsträuße binden für die Gemeinde, als Ostergabe für Senioren……usw.

So übernahmen unsere Firmlinge auch wie selbstverständlich im Firmgottesdienst  die Fürbitten und brachten sich ein.

Danke 

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Weihbischof Gebert, der den Jugendlichen mit viel Empathie das Sakrament der Firmung gespendet hat. Ebenso dem Projektchor Dreis, geleitet von Michael Burg und der Gitarren- und Gesangsgruppe aus Klausen unter der Leitung von Frau Thies. Diese sorgten für Begeisterung und umrahmten die Gottesdienste mit ihrer schönen musikalischen Gestaltung!

Ein weiterer Dank gilt allen, die zum Gelingen der Gottesdienste beigetragen haben :

Der Küsterin Frau Arens, dem Organisten Herrn Neumann, den Messdienern*innen, den Gratulanten Herrn Grochowski und Frau Haverkamp, sowie den jungen Lektorinnen aus dem letzten Firmkurs. Natürlich auch den Katechet*innen, die unsere Firmlinge begleitet haben.

So wünschen wir unseren Firmlingen nun Gottes Segen und viel Freude auf ihrem weiteren Lebens- und  Glaubensweg.

Pilgertour im Heckenland

Aus dem Gleichgewicht geraten?

Pilgern kann zur nötigen Balance verhelfen.

Die abwechslungsreiche und symbolträchtige Landschaft am Rundweg um die Viktoriaquelle Heckenmünster hält so manche Überraschung bereit – auch für Einheimische. Herzliche Einladung!

In Bewegung kommen:
Tempo des Alltags entschleunigen,
die Seele nachkommen lassen.

Haltung überprüfen:
Vergangenheit akzeptieren,
im Hier und Jetzt sein,
Zukunft offenherzig willkommen heißen.

Den inneren Kompass neu ausrichten:
sich der Kraftquellen und Kompetenzen bewusst werden,
die das Leben mit seinen Herausforderungen und Krisen meistern lässt.

Energie tanken:
Zeit und Muße, das eigene Leben zu reflektieren,
im Austausch mit Gleichgesinnten Kraftreserven für den Alltag auffüllen.
Sich dankbar über Glücksmomente freuen!

Termin:              Sonntag, 12.06.2022
Zeit:                    9:00 bis 15:00 Uhr
Start & Ziel:         Alte Schule, Schlossstraße, 54518 Dodenburg
Wegstrecke:       12 km als Rundtour über Dierscheid
Schwierigkeit:     mittel, Trittsicherheit erforderlich
Mitzubringen:     Tagesverpflegung, festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung.
An-/Abreise sind selbst zu organisieren.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens 08.06.2022
Anmeldeflyer Es gelten die üblichen Hygieneregeln. Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr!

 

Es freuen sich 
Pilgerteam Herbert & Pia Groh
             in Kooperation mit der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland

 

 

Firmlinge in der Sternwarte Trier -Irsch

Unter vielen anderen Projekten konnten sich die Firmbewerber*innen dem Projekt „Astronomie und Glaube“ anschließen. Was hat der Urknall mit dem Schöpfungsbericht zu tun? Ist das ein Widerspruch oder ergänzen sich dort Wissenschaft und Glaube? Sind wir vielleicht aus Sternenstaub gemacht ?

Diesen und vielen weiteren Fragen ging die Gruppe in den ersten Treffen nach. Dabei wurde deutlich, dass auch die Sterne nicht nur im Schöpfungsbericht, sondern in vielen weiteren Bibelstellen eine Rolle spielen. So kamen die Firmlinge zu dem Schluss, dass die Wissenschaft zwar alles genauestens erforscht und nach dem WIE , der Glaube aber nach dem WARUM und dem Ursächlichen fragt. Ebenso wurde deutlich, dass es viele Astronomen und Wissenschaftler gibt, deren Triebfeder der Glauben ist aus dem heraus sie ihre Forschungen betreiben.

Ein Zitat von Albert Einstein besagt z.B: „Das kosmische Erlebnis der Religion ist das stärkste und edelste Motiv naturwissenschaftlicher Forschung._“

Der Besuch in der Sternwarte Trier-Irsch war dann als Abschluss und Höhepunkt des Projektes gedacht. Die Firmlinge konnten sich bei klarem Himmel selber durch den Blick des Teleskops von der Schönheit und Gottes Schöpfungskraft im Universum überzeugen. Wie es uns die Bibel im Buch Jesus Sirach 43,9 wunderbar erzählt: „..des Himmels Schönheit und Pracht sind die Sterne, ein strahlender Schmuck in den Höhen Gottes.“ Sichtlich beeindruckt ging es mit den Firmbewerbern dann in der Nacht wieder nach Hause.

 

Firmung 2022 in unserer PG Salmtal

Wir freuen uns am 04.Juni 2022 Herrn Weihbischof Franz-Josef Gebert in unserer PG Salmtal begrüßen zu dürfen. Er wird in diesem Jahr in zwei Gottesdiensten  in St. Gangolf Dörbach 45 Jugendliche aus unserer Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Firmung spenden. Ebenso freuen wir uns darüber, dass sich so viele junge Menschen auf das Sakrament vorbereitet haben und wünschen Ihnen jetzt schon Gottes reichen Segen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg. So dürfen sie dann ausgestattet mit der Kraft  des Heiligen Geistes und der Begleitung ihrer Paten mutig und zuversichtlich ihre Schritte in die Zukunft gehen.

Den Firmlingen und Ihren Familien wünschen wir jetzt schon von Herzen einen schönen Firmtag.

Bei allen die sich bei der Vorbereitung der Jugendlichen eingebracht haben, möchte ich mich an dieser Stelle ganz ausdrücklich bedanken !

Gemeindereferentin Beate von Wiecki-Wiertz , auch im Namen des Pastoralteams.

Firmlinge bei ihrem Besuch in der Gedenkstätte Hinzert

Eine Firmgruppe besuchte unter dem Motto „Heiliger Geist- Ungeist“ als Projekt die Gedenkstätte Hinzert. Unser Referent Georg Mertes führte uns in die tragische Geschichte und den unmenschlichen Lebensalltag der Gefangenen des ehemaligen KZ´s ein. Er musste viele Fragen beantworten, wobei die Betroffenheit der Firmbewerber*innen sichtlich zu spüren war. Sicherlich auch deshalb, da sich die Grausamkeit des damaligen Regimes in den Aggressionen des aktuellen Krieges in der Ukraine zurzeit wiederholt. Aber es gab nicht nur über Unmenschlichkeit zu berichten, sondern auch über die Solidarität und heimliche Hilfe der umliegenden Dorfbewohner und der Mitgefangenen untereinander, trotz drohender Konsequenzen. So konnte sich auch hier durch die Courage einiger ein Stück Mitmenschlichkeit durchsetzen. Und ganz sicher hatte auch Gottes Geist hier das Gute in den Herzen der Menschen in Bewegung bringen können.

Rückblick Klausen-Wallfahrt „Heckenland Plus“

Nach zweijähriger Zwangspause wegen Corona konnte die Wallfahrt „Heckenland Plus“ am 07.05.2022 wieder als Sternwallfahrt nach Klausen stattfinden. Schon in der Vorbereitungsphase war davon auszugehen, dass es keine Reaktivierung bereits eingespielter Traditionen geben kann. Zu viele Rahmenbedingungen hatten sich geändert. Durch mehr Komplexität lässt sich der Alltag mit den weiter steigenden Herausforderungen immer schwerer bewältigen. Es musste ein klarer Schnitt  spürbar werden.

Mehrfache Abwägungen in Seelsorge- und Organisations-Team haben deshalb zu dem Versuch veranlasst, erstmals an einem Samstagmorgen betend mit den Füßen unterwegs zu sein. Anliegen gibt es zur Genüge: Aus- und Nebenwirkungen von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Flutkatastrophe an Salm, Kyll und Ahr sowie die unsichere Zukunft der Kinder und Jugendlichen belasten ebenso stark wie die vielen persönlichen Anliegen von einzelnen Menschen, Familien, Einrichtungen und Betrieben. Wie soll eine Menschenseele da noch Schritt halten können mit dem hohen Tempo der komplexen und kräftezehrenden Herausforderungen im Alltag?

Auszeiten zum Auftanken der Reserven brauchen mehr Zeit und müssen intensiver werden, um zu wirken. Viele Menschen werden nachdenklicher und tiefgründiger. Sie reflektieren ihr Glaubensleben und überprüfen ihr Mensch- und Christ-Sein. Hilfe im Leben durch Austausch mit Gleichgesinnten und Gebet können stärken. So hat sich manche Gebetstradition im Unterwegssein verändert. Neben dem traditionellen Rosenkranzgebet sprechen Texte und Gebete, die das Leben in vielen Facetten widerspiegeln, auf persönliche Weise an. Sie bieten Impulse bis hin zu Lebenshilfe. Dass nur wenige Personen aus einzelnen Orten zu den Sammelpunkten unterwegs waren, hat dazu bewogen, ganz bewusst Qualität vor Quantität in den Vordergrund zu stellen. Also ganz im Sinne Jesu:

„Wo zwei oder drei Menschen in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich selbst in ihrer Mitte“ (Mt 18, 20  Übersetzung: Basisbibel).

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die sich in irgendeiner Weise in Planung, Durchführung und durch Teilnahme eingebracht haben. Nur durch das Zusammenspiel vieler Menschen jeden Alters sind gelingende Veranstaltungen möglich. Rückmeldungen zur Wallfahrt werden gerne von Pia Groh (Gemeindereferentin und geistliche Pilgerbegleiterin) entgegengenommen. Sie tragen zum Gelingen künftiger Veranstaltungen bei. Vielen Dank.

Nachtwallfahrt Route Echternach mit Springprozession

Nach zwei Jahren Pause findet die Route Echternach wieder statt. Die „Salmtaler Route“ ist aufgrund der Flutkatastrophe im Juli 2021 leider noch nicht begehbar. Wir machen deshalb noch eine Pause und verweisen gerne auf die Angebote der Fachstelle Jugend. Wir freuen uns, wenn du dabei bist und dich einer der Pilgerrouten anschließt.

Im nächsten Jahr sind wir wieder mit eigener Route dabei. Du hast Lust, dich 2023 aktiv einzubringen von Planung bis Durchführung? Dann melde dich bei uns. Wir freuen uns!

 

 

 

Klausen-Wallfahrt „Heckenland plus“

Nach zweijähriger Corona-Pause drängt manche Sehnsucht nach „Gebet mit den Füßen“ zur Gottesmutter Maria nach Klausen. Die gemeinsame Wallfahrt der „Heckenland“-Pfarreien Arenrath, Bruch, Heckenmünster, Heidweiler mit den Talpfarreien Hetzerath, Rivenich und Sehlem nach Klausen startet am Samstag, den 07.05.2022. Sie steht unter dem Leitthema „Maria – Helferin in unseren Nöten“, weil es noch nie zuvor so viele große Anliegen gab, die Menschen in Not und Bedrängnis bis hin zum Tod führen.

Dazu beigetragen haben v. a. auch das andauernde Pandemie-Erleben und der unvorstellbar verheerende Ukraine-Krieg. Aber auch die Flutkatastrophe im Juli 2021 und weitere Umweltthemen sind präsent, genau wie alle Anliegen, ob persönlich oder die Gesellschaft betreffend . Das Pilgeramt in Klausen beginnt um 10:30 Uhr.

In diesem Jahr sind nicht aus allen betroffenen Orten organisierte Fuß-Gruppen gemeldet. Interessierte können sich in Eigenregie auf den Weg machen und/oder anderen Orten anschließen. Ein Begleitfahrzeug auf dem Weg ab Hetzerath wird von der Freiwilligen Feuerwehr Hetzerath bereitgestellt. Dafür ganz herzlichen Dank schon an dieser Stelle.

Für Tagesverpflegung sowie die eigene Sicherheit ist selbst zu sorgen. Das Tragen von Sicherheitswesten ist empfehlenswert. Die folgenden Startzeiten haben sich in der Vergangenheit bewährt.

Ablauf – Startzeiten (Weg über Sehlem):
Niersbach:     06:15 Uhr
Gladbach:      07:00 Uhr
Dodenburg:   07:20 Uhr
Heckenmünster: 07:30 Uhr
Greverath:    06:30 Uhr
Heidweiler:    06:45 Uhr
Dierscheid:    06:45 Uhr

Hetzerath:     08:00 Uhr Start Kirche / 08:15 Uhr Buhnertstraße
Rivenich:      08:30 Uhr
Sehlem Kirche: 08:35 Uhr
Esch (Wasserhäuschen) gemeinsamer Treffpunkt: 9:00 Uhr

Ablauf-Startzeiten (Weg über Salmrohr)
Arenrath:      06:30 Uhr                  Bruch:           07:15 Uhr
In diesem Jahr keine organisierte Gruppe (s. Anmerkung oben)

Es gilt grundsätzlich: Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Gehörst auch du zu den Suchenden?
Du willst mit Gott unterwegs sein?
Der Weg hält manche Überraschung bereit und du kannst sicher sein, Gott ist immer schon da.
Er hält die Arme ausgebreitet und sagt: „Ich habe dich gefunden.“ Im Vertrauen auf Gottes Begleitung bitten wir um seinen Segen:

Du mitgehender Gott,
wir tragen vieles in unseren Herzen und bringen alles zu dir.
Wir legen dir vertrauensvoll unser Leben in deine Hände.
Wir bitten dich: Begleite uns auf unserem Lebensweg.
Führe Menschen und Gruppen zu gelingender Gemeinschaft zusammen und
lass uns gegenseitig zum Segen werden.
Darum bitten wir
+ im Namen des Vaters und des Sohnes, im Heiligen Geist. Amen.

 

Rückblick – Pilgertour zum Tag des Baumes

Einfach und überaus eindrücklich gaben Naturdenkmäler in Trier die Inhalte der Pilgertour zum „Tag des Baumes“ vor. So konnte die Schöpfung als Vorbild menschlichen Lebens so manche persönliche Erfahrung erleuchten. Auf dem Weg von Weißhaus über Kockelsberg und Gillenbachtal zurück zum Weißhaus bot sich ausreichend Gelegenheit zu persönlicher Reflexion und gemeinsamem Austausch.

 

Beeindruckt von der Tiefenwirkung haben sich Zeiten der Stille selbst ihre Wege gebahnt und somit zur individuellen Verankerung der Themen und Erkenntnisse beigetragen. Die Fotos geben einen Eindruck über die von uns fokussierten Themen, die der Weg zu bieten hat.

 

 

Bereichert und motiviert, mit wacheren Sinnen die Schöpfung wahrzunehmen, konnte die 12 km lange Pilgertour mit gemütlicher Einkehr in der Villa Weißhaus beendet werden.

Save the date für die nächste Pilgertour: 12.06.2022. Weitere Informationen folgen.

 

Kinderkreuzweg Dreis

Mitfühlen – mitspüren – den Weg Jesu mitgehen

Unter diesem Thema konnten wir mit über 30 Kindern, Eltern und weiteren Interessierten den Kreuzweg an Karfreitag durch die Ortslage Dreis begehen. Die Kinder waren eingeladen an verschiedenen Stationen die Leidensgeschichte Jesu nachzuspüren. Ein Seil wurde von den Kindern mitgetragen und gemeinsam gehalten. So wie Simon von Cyrene zur Stütze für Jesus wurde, als er dessen Kreuz trug. Dabei konnten auch die Kinder die Erfahrung von „Gehaltensein“ und Gemeinschaft an einem  Seil erleben. Gepflückte Blumen wurden dann am Kreuz Richtung Weinbergstraße aufgestellt. Sie sollten Zeichen dafür sein, andere Menschen zu erfreuen, ihnen Gutes zu tun. Denn auch Veronika tat Jesus Gutes, indem sie ihm auf seinem Leidensweg ein Leinentuch reichte. An der Kapelle am Weinberg zündeten die Kinder blaue und gelbe Lichter in den Farben der Ukraine an. Die sollten zeigen, dass Jesus durch sein Sterben die Menschen vom Leid erlöst und Licht in unser Leben gebracht hat. Eine gezeichnete Friedenstaube auf dem Boden betonte, dass Jesus der Friedensfürst für uns Menschen ist.

Tod und Leiden haben nicht das letzte Wort und Jesus wird an Ostern auferstehen. Und er nimmt uns in dieses Geschehen mit hinein. Das wurde in der letzten Station den Kindern verdeutlicht, indem Töpfchen mit Samen an alle verteilt wurden. Der aufsprießende Samen sollte symbolisch für den Glauben an die Auferstehung stehen.

Mit frohen Wünschen zu Ostern wurden die Kinder mit ihren Eltern dann nach Hause entlassen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Familiengottesdienstkreis Dreis, der diesen Kreuzweg vorbereitet und durchgeführt hat. 


Rückblick EMMAUS-Gang an Ostermontag

Einige Eindrücke der Pilgertour „EMMAUS-Gang“. Bei herrlichstem Wetter auf dem Rundweg Wittlich-Altrich-Wittlich mit der EMMAUS-Erzählung unterwegs:
Über rund 13km das Emmaus-Evangelium ganz individuell gehend erschließen – mit allen Sinnen. Mit wunderbaren Menschen nachdenken über Leben und Glauben, Gemeinschaft erfahren und der Spur nach Auferstehung immer näher kommen.

 

Angefangen mit der Frage nach der  „Würde des Menschen“ über Verlust, Trauer und Trost zu (Ver-)Wandlung bis hin zur Auferstehungs-Hoffnung. Auf Wegen, die von vielen Menschen bereits begangen wurden, wie Jakobsweg und Lieserpfad. Sich aufgehoben fühlen und Kraft tanken.

Wunderbare Momente mit starken Symbolen. Die Sehnsucht nach mehr Fülle im Leben motiviert zur nächsten Pilgertour.