Langeweile?

Zurzeit wird uns allen viel abverlangt, denn die Möglichkeiten der Betätigungen sind eingeschränkt durch die Kontaktregeln in Corona-Zeiten. Doch es gibt vielfältige Ideen gegen Langeweile.

Für Kinder/Jugendliche und Familien hat die Fachstelle Jugend im Bistum Trier eine Fundgrube zusammengestellt.

Einige Beispiele:

Trierer Kinder- und Familienbüro

Sofagottesdienst „Alles wird gut“

Tägliches Abendgebet live aus Taizé

Familientagebuch

Doch bei allem, was wir tun, sollten wir versuchen nicht in Aktionismus zu verfallen! Vielleicht gilt es auch wieder zu lernen:

Einfach loslassen und still werden.

Stille aushalten und zu sich finden ist sicher nicht die schlechteste Möglichkeit  …

Kreuzweg in Bild und Ton

In der Fastenzeit machen sich traditionell viele Menschen auf den Weg, um Kreuzwege in der Natur zu gehen. Sie nutzen angelegte Kreuzwegstationen um allein oder in Gruppen das Leiden Jesu zu begleiten. Auch Menschen der PG Salmtal sind jedes Jahr in Schweich am Heilbrunnen unterwegs um alleine oder in Gruppen den dort angelegten Kreuzweg zu gehen. Unter Einhaltung der Schutz- und Hygieneregeln ist dies auch in der Corona-Krise möglich, allerdings nicht als Gruppe. Eine neue Möglichkeit, sich nicht alleine zu fühlen stellt die Pfarreiengemeinschaft Schweich auf ihrer Homepage vor. Dort sind die Stationen des Kreuzwegs in Schweich am Heilbrunnen in Bild und Ton zum Meditieren und Beten eingestellt.

Firmlinge – Online Impuls

Hallo alle zusammen,

die Coronakrise berührt sicher jeden und jede von uns auf die eine oder andere Weise. Gestern haben wir für die Jugendlichen und Firmlinge, mit denen wir normalerweise persönlich in Kontakt stehen, einen Online-Impuls in der Pfarrkirche St. Markus Wittlich erstellt und abgedreht. Ich schicke Euch diesen Link einmal zu. Vielleicht habt Ihr Lust und Zeit ihn Euch anzuschauen und mag sein, dass ja auch für Euch der eine oder andere ermutigende Impuls dabei ist, der helfen kann weiter hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen.

https://www.youtube.com/watch?v=UWX7h1hR9m0&feature=youtu.be

Es grüßt Euch recht herzlich mit guten Wünschen für Eure Gesundheit,

Eure Beate v. Wiecki-Wiertz

Netzwerk Pfarreiengemeinschaft

Die Corona-Krise fordert die Menschheitsfamilie weltweit heraus, besonders im Hinblick auf das aktuelle Kontaktverbot. Auch wir spüren dies ganz konkret:

Gottesdienste, Krankenbesuche und Treffen, Versammlungen und Zusammenkünfte aller Art dürfen nicht stattfinden. Wir suchen nach Alternativen, sowohl in unseren gottesdienstlichen und pastoralen Angeboten, wie auch im diakonischen Wirken.

Mit wertschätzendem Interesse konnten wir verfolgen, dass viele kreative Ideen und wirkungsvolle Initiativen entstanden sind. Dabei wird     Personen, die häuslich gebunden, älter oder krank sind, praktische Unterstützung bei Einkäufen, Apothekengängen u. ä. zur Verfügung gestellt. Wir bieten ebenfalls unsere Unterstützung und Kooperation an. Dies könnte z. B. durch Vernetzung   zwischen ehrenamtlich Helfenden und/oder hilfesuchenden Menschen geschehen, sich aber auch in Telefongesprächen ausdrücken.

Besonders liegen uns die Menschen am Herzen, die über keine digitale Medien verfügen und somit von vielen Angeboten ausgeschlossen sind. Sie sind angewiesen auf die Menschen vor Ort.

Geben Sie unsere Kontaktdaten gerne weiter. Wir helfen nach Kräften!

In der Stadt nichts los

Stell dir vor: Es sind Osterferien und herrliches Frühlingswetter. Weder Touristen noch Einheimische, nicht einmal spielende Kinder sind zu sehen. In der Stadt ist nichts los! Unvorstellbar? Nein, es ist unwirklich erscheinende Realität.

Um sich selbst und die Mitmenschen zu schützen, sind wir in dieser Corona-Krise angehalten, keine Treffen und Zusammenkünfte zu veranstalte

n. Diese Ausnahmesituation aus- und durchhalten  fällt schwer. Ist der Mensch doch eigentlich ein Beziehungswesen und möchte sich mit anderen Menschen austauschen, rumlümmeln, lernen und schöne Dinge unternehmen – einfach nur das Leben genießen. Stattdessen ist homeoffice angesagt für die meisten Bevölkerungsgruppen, ganz gleich welchen Alters. Das ist eine riesige Herausforderung für viele. Manchen Menschen fällt die Decke im heimischen Umfeld ganz schnell auf den Kopf, selbst dann, wenn es genügend zu tun gibt. Um dem entgegenwirken zu können gibt es hilfreiche Tipps, die auch für das vielleicht ungewohnte Format des Homeoffice gelten: “Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen” von Prof. Dr. Frank Jacobi.

Andererseits bietet sich mal wieder die Gelegenheit, sich ganz bewusst der Stille zu widmen. In “normalen” Zeiten sind wir durchgeplant und der Terminkalender ist voll mit Treffen und Zusammenkünften, die in dieser Krisenzeit nicht alle wahrgenommen werden können. Dadurch wird Zeit frei und ich kann neu entdecken, was vorher keinen Platz hatte. Vielleicht finden wir irgendwo auch die Stille …

 

Gedanken zum Palmsonntag

Jeden Sonntag feiern wir das Gedächtnis von Tod und Auferstehung Jesu. Dieses Geheimnis ist aber so groß, dass es nicht in der Routine der ständigen Wiederholung verblassen darf. Und so entfaltet sich einmal im Jahr seine Feier über eine ganze Woche hin. An Palmsonntag beginnen wir diese Feier, indem wir des Einzugs Jesu in Jerusalem unter dem Jubel seiner Anhänger gedenken. Und wir hören die Passion, die Geschichte seiner Verurteilung und seines Weges bis zur Hinrichtung. Grüne Palmzweige nehmen wir als Erinnerung an diesen Gottesdienst mit nach Hause und schmücken damit die Kreuze in unseren Wohnungen.

Auch wenn wir in diesem Jahr nicht gemeinsam diesen Gottesdienst feiern können, so werden doch die gesegneten Zweige in den Kirchen als Sonntag Mittag für sie zum Mitnehmen bereitliegen

Dazu dieses Segenswort:

Grüne Zweige in den Händen: Gesegnet mit Hoffnung

Ein Jubel auf den Lippen: Gesegnet mit Freude

Ein Kreuz vor Augen: Gesegnet mit Stärke

Die Sonne hinter den Wolken: Gesegnet mit Vertrauen

Das Leben im Blick: Gesegnet mit Auferstehung

Mögen sie so diese Tage erleben im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Segnung der Palmzweige

Am Palmsonntag werden in den Gottesdiensten von Pater Albert in Klausen und Pfr. Jaax in Dreis Palmzweige gesegnet. Diese werden von den Küster-/innen der einzelnen Orte dort abgeholt und ab Montag in bzw. an den einzelnen Kirchen zum Mitnehmen bereitstehen.

mehrWERT-Leben

In dieser außergewöhnlichen Zeit ist die Verantwortung aller Menschen gefragt. Ganz gleich wo sie leben und ob sie glauben oder nicht. Wir alle können einen Beitrag zum Schutz vor zu massiver Verbreitung des Corona-Virus leisten. Deshalb gelten Versammlungsverbot und Kontaktbeschränkungen. Überall begegnet uns der Aufruf “Bleib zu Hause” oder “STAY AT HOME”. Die großen Veränderungen machen uns betroffen und manchmal sogar handlungsunfähig und wir fragen uns: Ist denn Nähe trotz geforderter Distanz überhaupt möglich?

Besonders groß ist die Umstellung für die Seelsorge. Schließlich teilen wir dort das Leben in Gemeinschaft vor allem durch Präsenz – ganz gleich um welche Alters- oder Interessengruppen es sich handelt.

Sicherlich ist diese ungewohnte Situation eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft und Umstellung oder Anpassung fällt nicht immer leicht. Da gibt es Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen, die nun auf Abstand zueinander gehen müssen. Pfarrämter und Büros werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer wie auch Familien bangen um ihre Existenz. Freizeitaktivitäten können nicht mehr in Gruppen durchgeführt werden. Es finden keine Gottesdienste, Gruppentreffen und Besuche mehr statt …

Der Mensch ist ein aktives Beziehungswesen und kann nur schwer abwarten. Es ist nicht sein Ding, die Hände in den Schoß zu legen. Er muss spüren, dass er lebt. So wird er aktiv, denn wie heißt es so schön “Not macht erfinderisch”:
Nachbarschaftshilfe erhält einen größeren Stellenwert und wird neu entdeckt. Der Bewegungsdrang verleitet zu neuer sportlicher Betätigung. Es werden kreative Ideen entwickelt und mit Hilfe von technischer Unterstützung in Schule, Beruf und Freizeit wirkungsvoll umgesetzt. So manches Neuland wird betreten, auf das sich vorher nur wenige gewagt haben.

Und was geschieht mit unserem Glauben?
Eigentlich ist dieser immer auf Nummer sicher, denn Gott ist immer da!
Wir dürfen auf ihn vertrauen. Bei ihm sind wir jederzeit willkommen.
Ob man von IHM angesteckt wird, ist eine andere Frage, denn Gottes Geist weht wo er will.
Sicher ist, er verbindet die Menschen untereinander und mit Gott.
Und das Beste am Glauben:
Wir können uns jederzeit frei entscheiden, ob wir uns (neu) anstecken lassen um mit unseren Herzen dabei zu sein. 

In der Bibel können wir lesen, dass “für Gott nichts unmöglich” ist (vgl. Lukas 1,37). Das ist doch hoffnungsvoll!
Vielleicht ist gerade jetzt eine gute Gelegenheit sich (wieder) darauf zu besinnen und mehr aktiv zu werden?
Als Motivation könnte Psalm 139 in moderner Übersetzung hilfreich sein:

Für persönliche Gespräche bin ich gerne erreichbar. Sollte es Menschen in Ihrem Umfeld geben, die über diesen Kanal nicht erreicht werden, aber ein Gespräch wünschen, bitte ich um Weiterleitung. Bleiben Sie behütet und hoffnungsvoll!

Corona-Virus und Misereor-Fastenaktion 2020

„Gib Frieden!“ – für die Menschen in Syrien und im Libanon
Die Entscheidung im Bistum Trier, die Gottesdienste in den Gemeinden abzusagen, betrifft auch den Misereor-Sonntag am 5. Fastensonntag.
Um die Aktion auch in diesem Jahr zu unterstützen haben Sie die Möglichkeit Ihre Spende auf das Konto der Pfarreiengemeinschaft Salmtal (IBAN DE 26 5875 1230 0032 5023 20) zu überweisen! Wir werden diese Spenden entsprechend weiterleiten. Gerne stellen wir Ihnen auch eine Spendenquittung aus! An dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung!

Osterklappern trotz Versammlungsverbot

“Auch wenn wir aufgrund COVID-19 derzeit unser gewohntes Miteinander in der Pfarrgemeinde nicht leben können, wollen wir nach allem greifen, das uns hilft und uns Hoffnung gibt.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, das Rappeln in diesem Jahr nicht, wie ursprünglich angedacht, ausfallen zu lassen sondern in einer anderen Form den Menschen zugänglich zu machen. Mit unserem Rappeln zeigen wir, dass wir zusammenstehen und füreinander da sind, dass wir Gemeinde sind.”

 

In den verschiedenen Orten der PG Salmtal wird deshalb eine Klappper-Aktion besonderer Art vorbereitet. Zu den gewohnten Zeiten werden Kinder, Jugendliche (und Eltern) vom Balkon, aus dem Fenster oder vor der Haustür aus die Klappern und Ratschen zum Erklingen bringen. So wird es möglich, ein traditionelles Ritual trotz Versammlungsverbot unter die Menschen zu bringen. Ganz lieben Dank für den Vorschlag aus Sehlem, der auf sehr ausdrucksstarke Weise miteinander verbindet!

Ihr Anliegen – unser Gebet

Wir nehmen Ihre Anliegen mit in unsere Gottesdienste, die wir unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern.

Wenn Sie ein Anliegen haben teilen Sie uns das gerne mit:

per Mail an: oder werfen Sie einen Zettel in den vorbereiteten Gebetskasten in der Kirche in Dreis ein.

Das Läuten der Glocken als Zeichen der Solidarität

In einem gemeinsamen Wort der Kirchen zur Corona-Krise wird vorgeschlagen, abends um 19.30 Uhr die Glocken als Zeichen der Solidarität zu läuten in Verbindung mit dem Entzünden einer Kerze im Fenster.

Wir möchten Sie einladen, diesem Vorschlag zu folgen und wenn sie die Glocken läuten hören, eine Kerze zu entzünden und sich im Gebet mit den Anliegen der Menschen unserer Zeit zu verbinden.

Wie mit Kindern über Corona sprechen

Viele Menschen sind in diesen Tagen besorgt wegen der überwältigenden Ausbreitung des Corona-Virus. Erwachsene, aber vor allem auch Kinder können überfordert werden von der Fülle an Informationen, die jeden Tag über die Medien verbreitet werden. Da tut es gut, auf der Suche nach Worten zum Verstehen und Erklären, Unterstützung zu finden. Hier einige Links mit Tipps für den Umgang mit dem schwierigen und zurzeit alles beherrschenden Themas “Corona”:

Info LebensberatungErklärungen Geolino

Erklärvideo 1

Erklärvideo 2

COVID_19_Tipps_fuer_Eltern