Seelsorge-Angebote während der Corona-Beschränkungen

Netzwerk „Hilfe in Zeiten von Corona“

Die Corona-Krise fordert die Menschheitsfamilie weltweit heraus, besonders im Hinblick auf das aktuelle Kontaktverbot. Auch wir spüren dies ganz konkret:

Gottesdienste, Krankenbesuche und Treffen, Versammlungen und Zusammenkünfte aller Art dürfen nicht stattfinden. Wir suchen nach Alternativen, sowohl in unseren gottesdienstlichen und pastoralen Angeboten, wie auch im diakonischen Wirken.
Mit wertschätzendem Interesse konnten wir verfolgen, dass viele kreative Ideen und wirkungsvolle Initiativen entstanden sind. Dabei wird Personen, die häuslich gebunden, älter oder krank sind, praktische Unterstützung bei Einkäufen, Apothekengängen u. ä. zur Verfügung gestellt. Wir bieten ebenfalls unsere Unterstützung und Kooperation an. Dies könnte z. B. durch Vernetzung zwischen ehrenamtlich Helfenden und/oder hilfesuchenden Menschen geschehen, sich aber auch in Telefongesprächen ausdrücken.
Besonders liegen uns die Menschen am Herzen, die über keine digitale Medien verfügen und   somit von vielen Angeboten ausgeschlossen sind. Sie sind angewiesen auf die Menschen vor Ort.
Geben Sie unsere Kontaktdaten gerne weiter. Wir helfen nach Kräften!

Aktion: Ein offenes Ohr am Telefon

Die Seelsorger*innen im Dekanat Wittlich haben in dieser herausfordernden Zeit ein offenes Ohr für Sie. Das Angebot öffnet einen Raum, um augenblickliche Gefühle, Wünsche, Ängste und Hoffnungen erzählen und mit jemandem teilen zu können.

Täglich von 9 bis 11 Uhr und von 18 bis 20 Uhr sind über die Rufnummer 06571 14 69 416 pastorale Mitarbeiterinnen für ein telefonisches Begleit- oder Seelsorgegespräch erreichbar; selbstverständlich kann jederzeit auf dem Anrufbeantworter eine Rückrufbitte hinterlassen werden.

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen auch weiterhin unter den bekannten Kontaktmöglichkeiten erreichbar. Weitere Infos unter www.dekanat-wittlich.de



Kreuzweg in Bild und Ton

In der Fastenzeit machen sich traditionell viele Menschen auf den Weg, um Kreuzwege in der Natur zu gehen. Sie nutzen angelegte Kreuzwegstationen um allein oder in Gruppen das Leiden Jesu zu begleiten. Auch Menschen der PG Salmtal sind jedes Jahr in Schweich am Heilbrunnen unterwegs um alleine oder in Gruppen den dort angelegten Kreuzweg zu gehen. Unter Einhaltung der Schutz- und Hygieneregeln ist dies auch in der Corona-Krise möglich, allerdings nicht als Gruppe. Eine neue Möglichkeit, sich nicht alleine zu fühlen stellt die Pfarreiengemeinschaft Schweich auf ihrer Homepage vor. Dort sind die Stationen des Kreuzwegs in Schweich am Heilbrunnen in Bild und Ton zum Meditieren und Beten eingestellt.